Alles auf Anfang! Die Planungen beim Coburger Convent (CC) für den Pfingstkongress 2022 in Coburg beginnen noch einmal von vorne. Hintergrund sind die Lockerungen der Corona-Maßnahmen, die am Mittwoch dieser Woche in Berlin (und am Dienstag auch schon in München) beschlossen worden sind. Denn erst am Mittwoch vergangener Woche hatte der CC bekanntgegeben, den Pfingstkongress in diesem Jahr - anders als 2020 und 2021 - durchführen zu wollen. Mit Blick auf die Corona-Lage war allerdings nur ein deutlich abgespecktes Programm vorgesehen. So hatte man sich unter anderem entschieden, auf den Fackelzug am Montagabend sowie auf das Marktfest am Dienstag zu verzichten.

Und jetzt?

"Nachdem die Bundesregierung die schrittweise Rücknahme der Pandemie-Beschränkungen bekannt gegeben hat, geht auch der Altherrenverband des CC (AHCC) als Veranstalter der Pfingstkongresses der Coburger Convents davon aus, dass man nunmehr zu dem traditionellen Ablauf zurückkehren kann", teilt CC-Pressesprecher Martin Vaupel mit. Und: "Die bisherigen Veröffentlichungen haben daher keine Gültigkeit mehr."

Wird es jetzt also doch einen Fackelzug und ein Marktfest geben? Möglich. Vorerst sagt Vaupel allerdings nur: Der AHCC wird zeitnah über weiter mögliche Änderungen informieren."

Was allerdings bereits feststeht, ist, dass die Stadt Coburg wieder die Räumlichkeiten in mehreren Schulen zur Verfügung stellen wird - und zwar "im bisherigen Umfang". Das bedeutet: Beim CC geht man durchaus davon aus, dass zum Pfingstkongress so viele Besucher kommen wie vor Beginn der Corona-Pandemie.

Der Coburger Convent ist ein Zusammenschluss von rund hundert schlagenden Studentenverbindungen, und zwar Landsmannschaften und Turnerschaften.