Autofahrer bekommt Angst vor Verkehrskontrolle - und spielt mit Sohn "Reise nach Jerusalem"

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In einem Stadtteil von Neustadt bei Coburg wollte sich ein Autofahrer einer Verkehrskontrolle durch die Polizei entziehen. Die Beamt*innen kamen, auch mithilfe eines Zeugen, schnell hinter den Trick des Mannes.

Den Beamt*innen der Polizeiinspektion Neustadt bei Coburg bot sich am Sonntag bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle ein ungewöhnliches Schauspiel. Davon berichteten sie in einer Pressemitteilung.

Kurz nach 16 Uhr wollte eine Streife in Haarbrücken, einem Stadtteil von Neustadt, ein ihr entgegenkommendes Fahrzeug kontrollieren. Als die Polizist*innen wendeten, um dem Auto nachzufahren, hielt dessen Fahrer in der Eigenheimstraße an. Dort tauschte er schnell mit seinem Sohn den Fahrersitz gegen den Rücksitz ein.

Vermeintlich heimlicher Fahrerwechsel - Mann versucht Ordnungshüter*innen auszutricksen

Zuungunsten des Fahrers beobachtete ein Zeuge das Wechselspiel und klärte die hinzukommenden Beamt*innen auf, wie es dazu gekommen war, dass der 41-jährige Fahrer "plötzlich" auf der Rücksitzbank saß. 

Bei der anschließenden Fahrzeugkontrolle wurde schnell der Hintergrund des Fahrerwechsels klar: Der 41-Jährige hatte einen ungültigen Führerschein. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Vorschaubild: © Andreas Breitling/ Pixabay (Symbolfoto)