Betrunken und ohne Führerschein an Coburger Tankstelle - Autofahrer liefert kuriose Ausrede

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An einer Tankstelle im Stadtgebiet von Coburg ist Polizisten ein Betrunkener beim Betanken seines Autos aufgefallen. Nachdem er beteuert hat, nicht der Fahrer zu sein, haben die Beamten entsprechende Maßnahmen eingeleitet, gegen die er sich aber wehrte.

Eine Streife der Coburger Polizei wollte in der Nacht von Donnerstag (13. April 2023) auf Freitag um 3.40 Uhr das Dienstfahrzeug an einer Tankstelle in der Rodacher Straße in Coburg betanken. An der Zapfsäule nebenan fiel den Beamten ein "deutlich angetrunkener" Fahrer auf, an dessen Auto der Sprit während des Tankvorgangs bereits herunterlief, wie die Polizeiinspektion Coburg berichtet.

Als der 35-jährige Mann deshalb kontrolliert wurde, behauptete er nicht der Fahrer des Autos zu sein, sondern nur der Betanker. Er meinte, eine unbekannte Frau, die allerdings nicht mehr vor Ort sei, habe das Fahrzeug an der Tankstelle abgestellt. Die Beamten verweigerten die Weiterfahrt des Manns und stellten den Zündschlüssel sicher, weil sie ihm seine Geschichte nicht glaubten. Nachdem der Autofahrer mit den polizeilichen Maßnahmen nicht einverstanden war und sich dagegen gewehrt hatte, ordneten die Beamten eine Blutentnahme durch einen Arzt in der Coburger Polizeidienststelle an.

Betrunkener Autofahrer an Coburger Tankstelle - ohne Führerschein

Während der Ermittlungen stellte sich außerdem heraus, dass der Fahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Gegen den 35-Jährigen wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr, sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

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