Aus dem Coburger Krankenhaus in die Zelle: Trinkgelage endet in Polizeigewahrsam

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Eine zunächst bewusstlose Frau mit 2,8 Promille hat die Polizei in Coburg aufgefunden. In der Klinik wollte sie nicht bleiben. Auch der Gang in die Ausnüchterungszelle gestaltete sich schwierig.

Eine hilflose Person wurde der Polizei in Coburg am Montag (3. August 2026) gegen 13.35 Uhr gemeldet. Der Tag endete für eine betrunkene Frau und einen betrunkenen Mann im Polizeigewahrsam.

Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der Polizei in der Anna-B.-Eckstein-Anlage im Stadtzentrum von Coburg. Dort hat die Polizei nach eigenen Angaben eine 30-jährige Frau gefunden, die bewusstlos am Boden lag. Ursache für ihren Zustand sei ein Sturz nach übermäßigem Alkoholkonsum gewesen.

Polizisten beleidigt und bespuckt

Laut Polizeimeldung konnten die Beamten die Frau wecken, woraufhin sie zur medizinischen Versorgung in das Klinikum Coburg gebracht werden sollte. Ein Schnelltest habe einen Atemalkoholwert von 2,8 Promille ergeben.

Da sie im Klinikum die Behandlung verweigert habe und das Krankenhaus gegen ärztlichen Rat verlassen wollte, nahm sie die Polizei in Schutzgewahrsam. Auf dem Weg in die Ausnüchterungszelle habe die 30-Jährige die Polizisten beleidigt und bespuckt. Nun erwartet die Frau ein Verfahren wegen Widerstands und Beleidigung.

Auch der Begleiter (34) der Frau habe beim Einsatz in der Anna-B.-Eckstein-Anlage Probleme gemacht. Wie die Polizei berichtet, habe er Passanten angepöbelt und den Einsatz gestört. Nachdem er widerholten Platzverweisen der Polizei nicht nachgekommen sei, hat die Polizei auch ihn in Gewahrsam genommen.