Schlaflose Nächte bereitet die derzeitige Sanierung der St. Martins-Kirche Georg Koch zwar nicht gerade. Doch der Kirchenpfleger gibt unumwunden zu, dass es in Sachen Finanzierung "nur mit ein bisschen Gottvertrauen geht". So ist der rührige Mann auch zuversichtlich, dass die noch bestehende Finanzierungslücke von 200 000 Euro geschlossen werden kann. Und dass die Eigenmittel von 500 000 Euro, die die Kirchenstiftung aufbringen muss, ebenfalls zu stemmen sind.

Immerhin ist es dem Kirchenpfleger in akribischer Antragsarbeit gelungen, den Löwenanteil der veranschlagten Gesamtkosten von fünf Millionen Euro zu sichern: Das Erzbischöfliche Ordinariat übernimmt gut die Hälfte, weitere Zuschüsse kommen von der Oberfrankenstiftung, der Bayerischen Landesstiftung, dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD).

Letztere traf sich vor wenigen Tagen mit Pfarrer Anton