Eine Studie des Branchenverbands Bitkom aus dem Jahr 2013 zeigt, dass die meisten Nutzer Links teilen, und fast die Hälfte der Befragten informiert andere über ihre Erfahrungen mit Produkten und Dienstleistungen.

Legales Teilen

Etwa drei Viertel der Nutzer lesen vor einer Bestellung die Bewertungen anderer Kunden. Neben dem (Mit-)Teilen von Information und Meinungen vor allem über soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter werden auch Inhalte bereit gestellt. Etwa 44 Prozent der Nutzer teilen laut der Bitkom-Studie Fotos mit der Internetgemeinde, immerhin 15 Prozent eigene Videos.

Vor allem das mobile Internet hat durch Zugänglichkeit und einfache Apps dafür gesorgt, dass Bilder, Texte und Videos weltweit mit vielen anderen Nutzern geteilt werden. 300 Millionen Menschen teilen etwa über die Bilder-App Instagram ihre Fotos. Durch eine thematische Strukturierung per Hashtag ähnlich wie bei Twitter kann man sich einen Weg durch den Bilderdschungel bahnen.

Illegales Teilen

Sehr verbreitet und beinahe so alt wie das Internet selbst ist auch eine andere Facette des Teilens, das illegale Filesharing. Das Teilen von Bildern, Videos und Musik ist Urhebern natürlich gestattet, doch seit den Tagen von Napster und zahllosen anderen Filesharing-Diensten, die folgten, tauschen viele Menschen über das Internet auch digitale Waren, für die man eigentlich bezahlen müsste. Seien es Filme, Musik oder auch E-Books, auf einschlägigen Seiten bekommt man alles zum Nulltarif.

Die dunkle Seite

Auf Streaming-Seiten wie kinox.to werden Links geteilt. Diese führen zu Servern, auf denen etwa Filme abgelegt sind.

Der Nutzer lädt sich keine Daten herunter und bewegt sich dadurch in einer rechtlichen Grauzone, was die Verfolgung von Urheberrechtsverstößen angeht.
Sollte man diese Seiten schon mit Vorsicht genießen, kann das Herunterladen und vor allem das Anbieten von urheberrechtlich geschütztem Material sehr teuer werden. Es gibt Anwaltskanzleien, die sich auf das Abmahnen von Filesharing-Sündern spezialisiert haben.