Manche zieht's in die Tiefe: Auf dem Meeresgrund gaben sich Abenteurer schon im kühlen Naß mit Taucherbrille und Sauerstoffflasche das Ja-Wort (per Handzeichen). Andere heiraten auf Berggipfeln oder feiern im Fesselballon auf "Wolke Sieben" eine himmlische Zeremonie. Schrill proklamieren mehr und mehr Paare "Ja, ich will", obgleich eine Trauung genügend Aufregung verspricht, wenn man auf dem Boden bleibt. Das belegen Erfahrungen des Bamberger Standesbeamten Jürgen Dicker, der Verlobten seit drei Jahren die entscheidende Frage stellt. Wobei er selbst den Bund des Lebens drei Jahrzehnte nach dem Ringtausch noch für die optimale Verbindung zweier Menschen hält.


Tanzend in die Ehe
"Jede Trauung ist ein Erlebnis. Aber es gibt Zeremonien, die einem für immer unvergesslich bleiben", meint Dicker. Gerade beim romantischen Gelöbnis zeigen sich viele eben kreativ.