An rund 46 Ständen konnten örtliche Betriebe aus den Bereichen Handel, Handwerk und Dienstleistung ihr Unternehmen und ihre Produkte vorstellen. Ganz gleich, ob man sich für hochwertige Gartengeräte interessierte, eventuell beabsichtigt ein E-Bike zu kaufen oder sich professionell fotografieren lassen wollte - das Angebot konnte sich für eine Gemeinde von der Größe Litzendorfs durchaus sehen lassen. Die Bücherei war mit einem Stand dabei, genauso wie der Bund für Umwelt und Naturschutz oder die Basketballgemeinschaft Litzendorf. Die Litzendorfer Feuerwehr und die Malteser zeigten ihre Arbeit und nahmen den Anlass war auch für ihre Organisation um Nachwuchs zu werben.

Für die kleinen Besucher gab es eine Spielwiese, auf der eine Hüpfburg aufgebaut war. Die Kinder durften darüber hinaus baggern, sich schminken lassen, basteln oder mit einem Hubsteiger in die Höhe schweben.
Ein umfangreiches Begleitprogramm mit zahlreichen Vorträgen, wie etwa zur "Energieeinsparung mit der der richtigen Dämmung" oder über "Manuka - Wunderhonig aus Neuseeland" rundeten das Angebot ab. Viel Beifall bekam der Auftritt der Garde des TSV Schammelsdorf und die der Cheerleader. Auch für das leibliche Wohl der Gäste war gesorgt worden. Die FFW Litzendorf übernahm den Getränkeausschank.

Matthias Burgis, der Vorsitzende des Gewerbevereins, sprach bei der Ausstellungseröffnung davon, wie wichtig es ist "dort zu kaufen, wo man lebt". Damit trage jeder Einzelne dazu bei, die Kaufkraft am Ort zu halten und gleichzeitig die notwendige Infrastruktur zu bewahren. Damit steigere man, so Burgis, langfristig auch die Attraktivität der Gemeinde Litzendorf.

Bürgermeister Wolfgang Möhrlein (CSU) würdigte die vielfältige Angebotspalette der Litzendorfer Gewerbetreibenden, die sich auch mit Nischenprodukten gut aufgestellt haben. Für ihn ist darüber hinaus das Schulgebäude eine ideale Plattform für eine solche Gewerbeschau. Das Organisationsteam um Christine Knoblach, Cajetan Schubert, Fabian Theile, Rudolf Kempf, Klaus Neundörfer und Jochen Roll zeigte sich sehr zufrieden mit der Besucherresonanz. Viele Gespräche wurden geführt und vielleicht der eine oder andere Neukunde gewonnen. Für Christine Knoblach ist es einfach auch schön, "wenn die eigene Arbeit wertgeschätzt wird.