Die Gewerkschaft fordert für ihre 3,8 Millionen Beschäftigten fünf Prozent mehr Lohn. Dieser Forderung verliehen am Dienstag rund 100 Mitarbeiter der Firma Wieland (Werk 2) in Bamberg, 150 der Firma Schaeffler in Hirschaid und 150 der Firma Albéa in Scheßlitz mit einem Warnstreik vor den Werkstoren Nachdruck.

Das Angebot der Arbeitgeber mit 2,1 Prozent Lohnsteigerung für zwei Jahre bezeichnete Erster Bevollmächtigter Matthias Gebhardt von der IG Metall Bamberg als inakzeptabel. Das seien nicht einmal 30 Euro mehr pro Monat. Er rief die Firmenleitungen dazu auf, im Arbeitgeberverband ihre Stimme zu erheben und auf einen vernünftigen Kompromiss hinzuwirken.

Am Mittwoch sind Warnstreiks bei Bosch (Werk 1 und 2) und bei der Firma Trench in Bamberg geplant. Foto: Herbst