Zwei Anträgen der DLB bestimmten die letzte Gemeinderatssitzung dieses Jahres. Es ging dabei um Instandsetzungs- bzw. Unterhaltsmaßnahmen an der in den 70ern errichteten Turnhalle und um die Dorferneuerung in den
Gemeindeteilen Oberweiler und Schrappach.

Wasser tritt ein

Immer wieder kommt es bei der Turnhalle zu Problemen. Die haben schwerpunktmäßig mit Wasser zu tun: Solchem, das über das Dach eindringt und solchem, das im Keller für Feuchtigkeit sorgt. Die DLB hatte deswegen vorgeschlagen, einen Sachverständigen einzuschalten, der den baulichen Zustand der Turnhalle beurteilt. Es sollte dadurch grundsätzlich geklärt werden, welche Maßnahmen notwendig sind, um die Halle zu erhalten.
Bürgermeister Heinrich Thaler (CSU) erläuterte die aktuellen Maßnahmen.


Sebastian Loch (BB) ergänzte das um technische Ausführungen und Stefan Fuchs fasste zusammen: "Einen Sachverständigen ziehe ich hinzu, wenn ich ein Problem habe und keine Lösung." Die seien - sinngemäß - in Arbeit. "Wichtig ist, dass etwas unternommen wird." Dem pflichtete Zweiter Bürgermeister Johannes Polenz namens der DLB bei, die genau deswegen den Antrag gestellt hatte. "Das Problem können wir auf dem kleinen Weg lösen," stellte Bürgermeister Thaler abschließend fest. Wozu Katharina Lehnert (BB) noch anregte, auch gleich die Heizung einzubeziehen.

Dorferneuerung

Beim zweiten Antrag der DLB ging es um das Thema Dorferneuerung. Für die Gemeindeteile Oberweiler und Schrappach ist die Dorferneuerung angedacht. Dazu gibt es bei den Bürgern im Vorfeld gewisse Bedenken, wie zu vernehmen war. Um dafür zu sorgen, dass die Bürger aus den beiden Gemeindeteilen die Aufklärungsversammlungen besuchen, möglichst unvoreingenommen, dafür sollen sich Gemeinderäte stark machen. Und zwar jeweils einer aus dem betreffenden Ort. Das Gremium einigte sich auf Stefan Fuchs für Schrappach und Peter Thomann für Oberweiler.

Über die Themen der Bürgerversammlung berichtete Zweiter Bürgermeister Johannes Polenz, der das Protokoll verfasst hatte. Ein gravierendes Thema war dabei der Kanalbau in der Siedlungsstraße. Die Ausführungen ergänzte Erster Bürgermeister Heinrich Thaler um Anmerkungen zum Drosselbauwerk. Das werde gebaut, damit die Hauptsraße nicht erneut aufgerissen werden müsse, es drossele den Zufluss in den dortigen Kanal, "so dass 60 Liter pro Sekunde abfließen."

Eine erneute Diskussion zum Thema Festplatzgestaltung löste die Anfrage der Grundschule aus. Die arbeitet an einem Zirkusprojekt. Dafür würde ein Zirkus im Februar sein Zelt aufbauen. Dafür gab es grünes Licht. Über die künftige Gestaltung des Platzes freilich wird noch zu entscheiden sein.


Mit Gottesdienstzeiten abstimmen


Die Anfrage von Zuhörer Hans Merkel galt der Zukunft des Generationentreffs, eine Zusammenkunft dazu möge mit den Gottesdienstterminen abgestimmt werden, bat er.