Verheerendes Unglück im Kreis Bamberg verhindert: "Riesengroßes Lob" für Busfahrer

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Ein Bus mit 31 Kindern geriet in Hirschaid in Brand. Dass es nicht zur Katastrophe kam, verdankt man auch dem Fahrer. "Ohne sein schnelles Handeln hätte alles noch viel schlimmer ausgehen können", erklärt die Busfirma.

Update vom 22.10.2026: "Blitzschnell und besonnen“ – Dank an Fahrer nach Busbrand in Hirschaid

Nach dem Brand eines Schulbusses in Hirschaid hat sich der Fahrer mit einem Dankesschreiben an die Öffentlichkeit gewandt. Er bedankte sich bei Feuerwehren, Polizei, Rettungskräften und Anwohnern, lobte aber vor allem seine Schülerinnen und Schüler: Ihr schnelles und besonnenes Verhalten sei der Grund gewesen, dass niemand verletzt worden sei. Mittlerweile hat sich auch das betroffene Busunternehmen zu dem Vorfall geäußert. Man sei "vor allem erleichtert und unendlich dankbar", dass niemandem etwas passiert sei.

Ohne den schnellen, beherzten und professionellen Einsatz aller Beteiligten wäre man "möglicherweise einer großen Katastrophe nicht entkommen". Das Unternehmen dankt der Feuerwehr Hirschaid, der Feuerwehr Köttmansdorf, der Feuerwehr Sassanfahrt, der Polizeiinspektion Bamberg-Land, allen Notärzten und Sanitätern sowie der Firma Barth für das schnelle Eingreifen und die hervorragende Zusammenarbeit. Kreisbrandmeister Tobias Dütsch gilt ein herzlicher Dank für seinen Einsatz. Außerdem bedankt sich der Busbetrieb bei der Grund- und Mittelschule Hirschaid für die Betreuungsstelle sowie für Unterstützung und Fürsorge in dieser außergewöhnlichen Situation.

"Ein großes Lob gilt natürlich auch unseren Kindern, die diese schwierige Situation so gut gemeistert haben", erklärt die Busfirma in ihrer Stellungnahme, die die Marktgemeinde Hirschaid im Netz veröffentlicht hat. Ein "riesengroßes Lob" richteten die Verantwortlichen darin an ihren Busfahrer, der "blitzschnell und besonnen" reagiert und die Lage mit "unglaublicher Ruhe und Professionalität" gemeistert habe. Ohne sein schnelles Handeln, so das Unternehmen, "hätte alles noch viel schlimmer ausgehen können".

Das Omnibusunternehmen versichert, dass seine Busse regelmäßig in der hauseigenen Meisterwerkstatt geprüft würden. Man lege größten Wert darauf, dass alle Reisegäste und Schulkinder sicher ans Ziel kommen. "Leider lässt sich trotz aller Vorsichtsmaßnahmen nicht jedes Risiko ausschließen." In ihrem Statement zeigen sich die Verantwortlichen dankbar für die vielen engagierten und hilfsbereiten Menschen in der Region, die in solchen Situationen sofort zur Stelle seien. Den Einsatzkräften, Helfern und Unterstützern bringt das Unternehmen seine besondere Wertschätzung entgegen. "Euer Einsatz ist unbezahlbar."

Ursprüngliche Meldung vom 20.10.2026: "Waren alle Helden" - Busfahrer im Kreis Bamberg dankt Kindern nach Flammen-Inferno

Der Vorfall sorgte über die Grenzen der Region hinaus für Schlagzeilen: In Hirschaid im Landkreis Bamberg brannte am vergangenen Freitagmorgen (16. Oktober 2026) ein Linienbus vollständig aus – mit an Bord: 31 Schülern der örtlichen Grund- und Mittelschule. Die Kinder hatten Rauchgeruch bemerkt und informierten daraufhin den Fahrer, der den Bus sofort anhielt. Alle verließen das Fahrzeug rechtzeitig, kurz darauf stand es in Vollbrand.

Der Busfahrer und die Insassen kamen mit dem Schrecken davon. Wenige Tage nach dem nervenaufreibenden Ereignis wendet sich der Fahrer des völlig zerstörten Busses an die Öffentlichkeit. In einem emotionalen Statement bedankt er sich bei Feuerwehren, Polizei, Rettungskräften und Anwohnern. Vor allem lobt er aber die betroffenen Schüler für ihr schnelles und besonnenes Verhalten. Ihnen sei es zu verdanken, dass niemand verletzt worden sei. 

Hirschaid: Bus mit 31 Schülern an Bord beginnt zu brennen – Fahrer lobt besonnenes Handeln

Der 64 Jahre alte Fahrer des Schulbusses hat sich über den Markt Hirschaid an die Bevölkerung gewandt. Er zieht darin Bilanz über jenen im Gedächtnis bleibenden Tag. Wie die meisten wüssten, sei die Marktgemeinde "nur knapp einer Katastrophe" entgangen. Es sei "Glück im Unglück" gewesen, dass der Schulbus nur wenige Meter vor dem Ortseingang gebrannt habe. "Nicht auszudenken, wenn es im Ort passiert wäre", gibt der 64-Jährige zu bedenken. "Durch das schnelle Eintreffen der Hilfs- und Rettungskräfte konnte Schlimmeres verhindert werden."

Der Fahrer dankt den Feuerwehren aus Hirschaid, Sassanfahrt und Köttmansdorf unter der Leitung von Kreisbrandmeister Tobias Dütsch, der Polizeiinspektion Bamberg-Land sowie den Notärzten und Sanitätern. "Mein ganz besonderer Dank gilt den Anwohnern an der Unglücksstelle", betont der Berufskraftfahrer. Einer von ihnen kam demnach mit einem Feuerlöscher, ein anderer kümmerte sich um die Kinder und brachte sie sicher aus der Gefahrenzone zu einer anderen Haltestelle. "Andere leisteten mir moralischen Beistand. Vielen Dank dafür", hält er weiter fest. 

Seine größte Anerkennung gilt jedoch seinen Fahrgästen. "Nicht zu vergessen meine Buskinder. Vor allem ihnen ist es durch ihr schnelles und besonnenes Verhalten zu verdanken, dass niemand verletzt wurde", erklärt der Busfahrer. Auch den Kindern und deren Eltern dankt er für Worte und kleine Aufmerksamkeiten, mit denen sie ihn nach dem Vorfall überrascht hätten. "Ich habe mich sehr darüber gefreut."

"An diesem Tag waren wir alle Helden": 64-Jähriger lobt Zusammenhalt in Ausnahmesituation

Auch Schülerlotsinnen reagierten infolge des Unglücks geistesgegenwärtig. Das sagt der Rektor der Schule zum Feuer-Schock (Plus-Angebot).

Seine eigene Rolle nimmt der Busfahrer indes nicht so wichtig. "In keinster Weise fühle ich mich als Held, so wie es in vielen Medien dargestellt wurde", konstatiert er in seinem Statement. Vielmehr verweist er auf das gesamte Team, das in der Ausnahmesituation zusammengehalten habe. "Ich denke, an diesem Tag waren wir alle Helden." Durch den Brand des Linienbusses, in dem sich mehr als 30 Schüler befanden, kam glücklicherweise niemand körperlich zu Schaden.

Der Sachschaden beträgt laut bisherigen Schätzungen rund 25.000 Euro. Die Kinder wurden am Freitag mit einem Ersatztransport zum Unterricht gebracht, von einem Krisenteam betreut und vom Rettungsdienst vorsorglich untersucht. Die Hitze beschädigte laut Feuerwehr eine darüberlaufende Bahn-Stromleitung, die die Bahn inspizierte. Da ein Wasserschutzgebiet angrenzt, prüft das Umwelt- und Wasserwirtschaftsamt Brand- und Löschwasserfolgen für das Erdreich. Die bislang unbekannte Brandursache ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

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