Am Margaretendamm in Bamberg fiel der Startschuss für die umfassende Sanierung des Jugendzentrums. Bis 2028 entsteht ein modernes, barrierefreies und nachhaltiges Zentrum für junge Menschen.
Ein feierlicher Spatenstich bildete den Auftakt für die Runderneuerung des städtischen Jugendzentrums (JuZ) am Margaretendamm. Bis spätestens 2028 soll sie abgeschlossen sein. "Insgesamt investiert die Stadt Bamberg 7,8 Millionen Euro. Davon werden bis zu 5,5 Mio. Euro über verschiedene Investitionsprogramme gefördert. Den größten Anteil trägt der Bund mit ca. 4,6 Millionen Euro aus dem Förderprogramm Sport, Jugend und Kultur", sagte Oberbürgermeister Starke in seiner Eröffnungsrede.
Neben der Stadtspitze mit Oberbürgermeister Andreas Starke und Bürgermeister Jonas Glüsenkamp trafen sich viele weitere beteiligte Akteurinnen und Akteure am Dienstag, 10. Februar, im "alten" JuZ am Margaretendamm. Schon seit 1977 ist das Jugendzentrum am Margaretendamm ein zentraler Bestandteil der Jugendarbeit in Bamberg. "Das Gebäude ist jetzt in die Jahre gekommen, so dass Handlungsbedarf bestand", erklärte Starke die Maßnahme.
Mehr Möglichkeiten für die jungen Menschen
"Das JuZ ist seit Jahrzehnten ein Ort der Begegnung, der Entwicklung und der Gemeinschaft. Generationen junger Menschen haben hier Raum gefunden, sich auszuprobieren, zu wachsen und Unterstützung zu erfahren", betont Oberbürgermeister Andreas Starke. "Dass wir dieses Haus nun umfassend sanieren und fit für die Zukunft machen, ist ein starkes Signal für den hohen Stellenwert der Jugendarbeit in unserer Stadt." Die Federführung des Projekts liegt beim Sozialreferat der Stadt Bamberg. Bürgermeister und Sozialreferent Jonas Glüsenkamp freut sich dementsprechend, dass die Planung nun Gestalt annimmt.
"Wir sanieren hier für die jungen Leute. Das JuZ soll weiterhin ihr Haus bleiben – nicht irgendein Gebäude der Stadt, wo sie halt mal zu Besuch sind. Das heißt für uns schon für die Bauphase: Eine Baustelle in JuZ-Manier mit Workshops, Projekten, eigenen Ideen und gemeinsamen Anpacken!" Seit nunmehr zwölf Jahren wird das Jugendzentrum vom Verein Innovative Sozialarbeit (iSo e. V.) im Auftrag der Stadt Bamberg, betrieben. Mit großem Engagement und auch mal unkonventionellen Ansätzen leistet das Team wertvolle Arbeit für junge Menschen in Bamberg.
"Das Jugendzentrum am Margaretendamm ist ein lebendiger Ort jugendkultureller Arbeit, der junge Menschen aus dem ganzen Stadtgebiet zusammenbringt. Hier entstehen Ideen, Freundschaften und eigene Projekte. Wir freuen uns, dass die Sanierung uns die Möglichkeit gibt, diesen besonderen Ort gemeinsam mit den Jugendlichen weiterzuentwickeln und für kommende Generationen zu erhalten", betont Sandra Ender, stellvertretende Geschäftsführerin von iSo e. V.
Komplette Neugestaltung
Nach den vielen Jahren intensiver Nutzung waren die baulichen und technischen Spuren im alten JuZ nicht mehr zu übersehen. Die nun beginnenden Baumaßnahmen sehen eine komplette Neugestaltung vor. "Ziel ist es, den gesamten Gebäudekomplex klimaschonend, barrierefrei, sicher und funktional neu aufzustellen", unterstreicht Veit Bergmann als Geschäftsführer der Stadtbau GmbH Bamberg, die das Vorhaben plant.
Vorgesehen ist unter anderem eine energetische Sanierung der Gebäudehülle, eine Verschattungsanlage an der Südseite, eine moderne Lüftungsanlage, ein Gründach, Fassadenbegrünung, eine Zisterne sowie ein Versickerungssystem. Ergänzt wird dies durch eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach zur Eigenstromerzeugung. Umfassende Barrierefreiheit
Umfassende Barrierefreiheit
Ein zentrales Element der Maßnahme ist zudem die Barrierefreiheit vom Grundstückseingang bis zum hintersten Winkel im Gebäude. Hierfür wird links vom Hauptgebäude ein neuer Trakt angebaut, der künftig die Stockwerke für alle zugänglich macht. Auch der Außenbereich des Jugendzentrums wird grundlegend neugestaltet. Durch den Einbezug eines benachbarten Grundstücks wird die Fläche deutlich vergrößert. Geplant sind eine große Terrasse, eine neue Außenskateanlage sowie viel Grün.
Bei diesem Text handelt es sich um eine Pressemitteilung.