"Der Opa hat mich in eine Falle gelockt" - WWM-Kandidatin stürzt gnadenlos ab

1 Min
"Der Opa hat mich in eine Falle gelockt": WWM-Kandidatin stürzt fatal ab
Die Berlinerin Michelle Janiak ist Eventmanagerin. Sie ging mit 500 Euro.
Die Berlinerin Michelle Janiak ist Eventmanagerin. Sie ging mit 500 Euro.
RTL / Stefan Gregorowius
"Der Opa hat mich in eine Falle gelockt": WWM-Kandidatin stürzt fatal ab
Lockte Günther Jauch diese Kandidatin auf eine falsche Fährte? Über einen Move des Moderators wird wohl noch viel diskutiert werden ...
Lockte Günhter Jauch diese Kandidatin auf eine falsche Fährte? Über einen Move des Moderators wird wohl noch viel diskutiert werden. Dass Jauch gedankenverloren ein Lied sang, hielt Michelle Janiak für eine Hilfestellung.
RTL / Stefan Gregorowius
"Der Opa hat mich in eine Falle gelockt": WWM-Kandidatin stürzt fatal ab
Jauch versuchte vergeblich, das Missverständnis aufzuklären und die Berlinerin musste sich nach der 4.000-Euro-Frage mit nur 500 Euro zufrieden geben.
Jauch versuchte vergeblich, das Missverständnis aufzuklären und die Berlinerin musste sich nach der 4.000-Euro-Frage mit nur 500 Euro zufrieden geben.
RTL / Stefan Gregorowius

Eine "Wer wird Millionär?"-Kandidatin hat Günther Jauchs gedankenloses Summen als versteckten Hinweis fehlinterpretiert. Das wurde ihr zum Verhängnis.

Michelle Janiak war überrascht, als sie am Montag (16. Februar 2026) bei "Wer wird Millionär?" (RTL) die Auswahlrunde für sich entscheiden konnte. "Herr Jauch, ich würde schon gern wissen, wie schnell Sie wären", dachte sie laut. Der Moderator räumte ein: Er hätte als Kandidat in seiner eigenen Sendung "keine Chance - ich bin zu langsam. Das ist das Problem von uns älteren Digital Idiots".

Die Berlinerin arbeitet als Eventmanagerin im Marketing und ist zugleich Leistungssportlerin. Bereits bei der 2000-Euro-Frage musste sie einen Joker einsetzen: "In 'Dick & Doof', einem der erfolgreichsten Podcasts Deutschlands, unterhalten sich welche beiden über ihren Alltag?" auranja und cringechris, selfiesandra und laserluca, instainga und tindertobi, goofygreta und baboboris?

Vampir-Frage wird WWM-Kandidatin zum Verhängnis

Der Generationsunterschied, den Jauch zuvor selbst betont hatte, betätigte sich als Jauch Probleme hatte, ein Wort aus der Jugendsprache vorzulesen: "cringe". Die Lösung der Frage kannte aber auch die junge Dame nicht. Der Publikumsjoker half: 90 Prozent im Studio waren für "selfiesandra und laserluca". Richtig! Der Moderator rezitierte Informationen, die ihm seine Redaktion sendete: Laserluca habe seine Karriere gestartet, indem er sich beim Schauen von Videospielen selbst filmte.

"Das ist eine Begabung, die sich mir bis heute nicht erschließt", gab Jauch zu. Gleichzeitig staunte er aber auch anerkennend darüber, dass man als Influencer wie Laserluca auf fünfeinhalb Millionen Zuschauer kommen kann. Die 4000-Euro-Frage: "Rüdiger von Schlotterstein ist v.a. bei lesebegeisterten Kindern bekannt als ...?" Der kleine Vampir, der kleine Eisbär, der kleine Muck, der kleine Prinz? Michelle Janiak zeigte Unsicherheiten bei den Kindergeschichten. Besonders angetan war sie von "der kleine Prinz". Günther Jauch empfahl ihr daraufhin den 50:50-Joker.

Nach seiner Nutzung blieben die Antwortmöglichkeiten A und C übrig. "Sch ...", fluchte die Kandidatin, die insgeheim gehofft hatte, dass Antwort D aus dem Spiel genommen wird. "Der Opa hat mich in eine Falle gelockt", zitierte Jauch, was in seinen Augen gerade in Michelle Janiak vorging. Was er noch nicht ahnen konnte: Sein harmlos gemeinter Scherz sollte gleich zu einer bitteren Wahrheit werden.

Kandidatin fällt wegen Jauch-Summen auf 500 Euro

Günther Jauch sang gedankenverloren ein Lied über den "kleinen Muck" und erkannte daraufhin: Die Kandidatin deutete dies als Hinweis auf die richtige Antwort und wollte nun C wählen. Der Moderator versuchte sofort, seinen Irrtum zu korrigieren: "Denken Sie sich einfach, ich hätte nicht gesungen und Sie müssten es alleine hinkriegen."

Doch sein Rat kam zu spät: Michelle Janiak wählte "der kleine Muck" - und plumpste unsanft von der 4000er-Marke auf nur 500 Euro. Michelle Janiak schaute zwar enttäuscht, sprach aber keine Vorwürfe aus. Korrekt gewesen wäre Antwort A. Rüdiger von Schlotterstein ist in den gleichnamigen Kinderbüchern "Der kleine Vampir".

Quelle: teleschau – der mediendienst

Wie wir künstliche Intelligenz einsetzen