Nach dem Vorfall in einem Bamberger Stadtbus schossen die Gerüchte ins Kraut: War der Mann, der eine Frau belästigt und den Busfahrer geschlagen haben soll, ein Flüchtling?

Besonders im Bamberger Osten fiel diese Mutmaßung auf fruchtbaren Boden. Wie berichtet, meldete die Polizei vergangene Woche einen deutlichen Anstieg der Straftaten durch die Zahl der Zuwanderer in Bamberg. Jeder vierte Straftatsverdächtige sei ein Zuwanderer, hieß es bei der Veröffentlichung der neuen Statistik der Polizei.

Doch im Falle der Busattacke erwiesen sich Spekulationen, auch dieses Mal habe ein Flüchtling zugeschlagen, als unhaltbare Behauptung.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilte, handelt es sich bei dem aggressiven 22-jährigen, der sich auch der Festnahme durch die Polizei widersetzte, um einen Mann, der aus dem Landkreis Forchheim stammt, einen Deutschen.


Er befindet sich wegen seines Gesundheitszustands seit Mittwoch in ärztlicher Behandlung.