Welche Blutwerte hatte ich beim letzten Arztbesuch, welche Medikamente habe ich verschrieben bekommen? All diese Informationen über Gesundheit und Krankheit eines Patienten finden sich in den Akten der Krankenkassen, Arztpraxen und Kliniken. Schon bald können Patienten diese Daten per App selbst aufrufen. Laut Gesetzgebung können Versicherte ab dem 1. Januar 2021 eine elektronische Patientenakte via App über ihre Krankenkasse erhalten. Doch was hat das für Vorteile und gibt es hier nicht Risiken zu Datenschutz und Datendiebstahl? Genau das wird das ZTM mit AOK, Barmer und Techniker Krankenkasse (TK) in einem Online-Symposium besprechen.

Das Zentrum für Telemedizin Bad Kissingen veranstaltet am 16. Dezember von 17 bis 19 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) ein Online-Symposium mit dem Titel: "Lösungsansätze für elektronische Patientenakten (ePA): Status quo für die Praxis". Ins Thema einführen wird Ministerialrat Dr. Georg Münzenrieder, Leiter des Referats für Wissenstransfer und Zukunftsfragen im StMPG. Anschließend geben hochrangige Vertreter der AOK Bayern, der Barmer und der Techniker Krankenkasse einen ersten Einblick in die Apps, die Patienten und Arztpraxen zukünftig bei der Verwaltung ihrer Patientendaten helfen sollen.

"Die elektronische Patientenakte gibt allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, eine aktivere Rolle für die eigene Gesundheitsversorgung einzunehmen und wird in Zukunft ein zentraler Bestandteil der Digitalisierung im Gesundheitswesen sein. Wie diese Zukunft aussehen kann, möchten wir in unserem Symposium vorstellen", so Sebastian Dresbach, Geschäftsführer am Zentrum für Telemedizin Bad Kissingen.

Das Symposium findet online als Webinar statt und ist kostenfrei. Teilnehmen kann jeder, der sich für das Thema interessiert. Eine Anmeldung ist hier möglich und Voraussetzung für die Teilnahme. Hier sind auch weitere Informationen zum Programm zu finden.

Nach der Anmeldung erhalten die Teilnehmer eine E-Mail mit Informationen und dem entsprechenden Link für das Webinar. Für die Teilnahme sind lediglich eine stabile Internetverbindung, ein aktueller Browser (z.B. Firefox, Google Chrome oder Safari) sowie Lautsprecher oder Kopfhörer am Endgerät erforderlich. Die eigene Kamera und das eigene Mikrofon sind beim Webinar standardmäßig ausgeschaltet. Fragen können über eine Chatfunktion während des Symposiums gestellt werden.