Einen feinen Sinn für Humor bewiesen sie gleich zu Beginn. Angekündigt wurde die barocke "Wassermusik" von Händel. Donnern löste die Musik ab, beide Protagonisten fanden sich im Regen wieder.

Gelungen war auch das Stück "Der kleine Vogel", bei dem sich die Pantomimen sehr um das Wohl eines imaginären gefiederten Gesellen kümmerten.
Für Schmunzler im Publikum sorgte, dass sich am Ende viele Vögel auf die zwei stürzten, was stilecht mit der Filmmusik aus Hitchcocks Horrorklassiker "Die Vögel" untermalt wurde. Anrührend war die Liebesgeschichte, die von Bodecker verkörpert wurde, der auf seine Geliebte wartete. Nur mit dem Tappen der Füße ahmte er das Sprechen mit seiner imaginären Freundin nach. Unter den Klängen der "Vier Jahreszeiten" wandelte sich Hoffnung in Verzweiflung und umgekehrt.

Klassiker aus Hollywood

Phantastisch umgesetzt war die Geschichte von "David und Goliath", die Neander perfekt in Szene setzte. Fulminant und rasant war die Hollywood-Story, in der Klassiker von Star-Wars über eine Charlie-Chaplin-Parodie bis hin zum weißen Hai witzig präsentiert wurden. Beim "Inspiriert - von Beethoven" wurde die Geschichte eines Klavierspielers nachgezeichnet, der sich verbissen an den Noten festklammert. Witzig die Rolle Bodeckers, der als gewitzter Umblätterer der Noten Neander fast in den Wahnsinn treibt, sehr zur Freude des Publikums.