Nach der Bürgerversammlung ist vor der Stadtratssitzung. In Hausen hat man in der vergangenen Woche heftig diskutiert, als die Bürger zum Dialog mit Oberbürgermeister Kay Blankenburg (SPD) gekommen waren.
Es ging unter anderem um die häufig überschwemmte Verbindung vom Ort zum Sportplatz. Der Verbindungsweg wird häufiger als früher überschwemmt, sagen die Häusler.
Warum? Seit der Hochwasserfreilegung Bad Kissingens und der eingebauten Mäander an der Saale kommt es oberhalb der Nordbrücke, meinen die Hausener, häufiger zu Hochwasser, und der Verbindungsweg zum Sportplatz sei häufiger als sonst überflutet.


Antrag der SPD

Einschlägige Beweise gibt es dafür nicht. Das Wasserwirtschaftsamt hat sich vor einigen Jahren schon einmal mit dem Thema beschäftigt. Das Ergebnis: Hoher Aufwand - rund eine Million Euro (damals) - zum Nutzen von vier Häusern, dafür eine nur geringe Wirkung. Und der Weg zum Sportheim wäre immer noch überflutet. Die Lösung wäre vielleicht ein Steg. Aber auch dafür sind die Kosten ein Faktor, den es genauer zu betrachten gilt. Also?
Bernd Czelustek, Fraktionssprecher der SPD, hat jetzt einen Antrag gestellt, das Wasserwirtschaftsamt solle erneut mit der Problematik "Überflutung des Zuwegs zur Klosterbrücke" befasst werden.
Des Weiteren beantragte er für seine Fraktion, die Straße "In der Au" von der Nordbrücke bis Kleinbrach in eine Anliegerstraße umzuwidmen. Ein Durchfahrtsverbot, stellte Czelustek fest, diene der Verkehrsberuhigung in Kleinbrach. Außerdem sollten die Schlaglöcher ausgebessert werden. Die Straße ist seit Jahren in einem mehr als desolaten Zustand. Vom Durchfahrtsverbot soll die Postkutsche ausgenommen werden, die hier regelmäßig in Richtung Aschach unterwegs ist, auch der Parkplatz am Kaskadental muss natürlich weiterhin anfahrbar sein.