ERSC Ottobrunn - Kissinger Wölfe 1:7 (0:1, 1:1, 0:5) - Es war ein deutlicher Erfolg nach drei Niederlagen zuvor, doch leicht gemacht wurde es den Unterfranken nicht, die zwei Drittel lang auf heftige Gegenwehr stießen und vor dem finalen Abschnitt nur knapp führten durch die Tore von Hampl und Spielertrainer Roman Nikitin, der in Überzahl getroffen hatte nach einer 5-Minuten-Strafe gegen Ottobrunn. "Wir hatten eigentlich gut begonnen und wenig zugelassen. Dann wollte aber wieder jeder sein Tor machen, was Ottobrunn in die Karten spielte. Unser Goalie Kevin Kessler hat uns in dieser Phase mit seinen Aktionen im Spiel gehalten", analysierte der Sportchef.

Und als Alexander Andrusovich nach der Hälfte der Partie mit Verdacht auf Gehirnerschütterung vom Eis musste nach einem harten Check, wies der sowieso ausgedünnte Kader eine weitere Lücke auf.
Viel Betrieb war auf der Autobahn, weshalb die Saalestädter erst 45 Minuten vor Spielbeginn im Freiluft-Stadion der oberbayerischen Gemeinde südöstlich von München ankamen. "Das war natürlich nicht die ideale Vorbereitung", wusste Berndaner. Das Dutzend mitgereister Fans unter den 50 Zuschauern bekam aber doch noch einiges geboten. "Nach der zweiten Pause haben wir die Scheibe besser laufen lassen, gut gearbeitet und unser System damit besser durchgezogen", freute sich Berndaner über weitere Treffer von Hampl (2), Nikitin, Philipp Wieber und Mark Stibitz, der als Vorbereiter vier weitere Scorer-Punkte sammelte.

"Das war mehr als ein Pflichtsieg. Eine neuerliche Niederlage hätte Spieler und Fans bestimmt frustriert." Eine weitere gute Nachricht gab es einen Tag später für die Kissinger Wölfe. Pünktlich vor dem Heimspiel am Sonntag gegen Freising (bei Redaktionsschluss noch nicht beendet) traf die Spielgenehmigung von Neuzugang Justin Feistle (Bremerhaven) ein.