ERSC Amberg - Kissinger Wölfe 10:5 (3:0, 4:2, 3:3) - Gegen zuletzt schwächelnde Oberpfälzer hatten sich die Wölfe einiges ausgerechnet. Aber die Hoffnung auf eine Überraschung war bereits nach dem ersten Drittel dahin. "Wir haben zu viele Geschenke verteilt", sagt Sportchef Thomas Berndaner. Beginnend mit dem Rückstand in eigener Überzahl sowie dem 0:2 nach einem Missverständnis in der Abwehr. Fünf eigene Treffer reichen auch im Eishockey oft zum Sieg, aber nicht mit jenen Schwächen, die sich die Unterfranken erlaubten. "Wir hatten Mängel im Stellungsspiel. Haben zu oft quergespielt und dann aus einem schlechten Winkel geschossen", zählt Berndaner Versäumnisse auf. Und ärgerte sich über unnötige Strafen und fehlende Abgeklärtheit im Abschluss. "Wir bräuchten einen Stürmer, der eiskalt ist. Aber der fehlt in unserer jungen Mannschaft.
Wir wollen den Puck zu oft ins Tor hineintragen." Bei seiner unauffälligen Premiere im Wölfe-Dress gelang Tom Jeffrey Goldmann immerhin ein Treffer. Die weiteren Tore erzielten Viktor Ledin (2), Andreas Hampl und Sidney Els. Ihr nächstes Spiel bestreiten die Kissinger Wölfe bereits am Freitag beim Tabellenführer aus Pegnitz. Dann muss Verteidiger Sven Kaufmann passen, dafür sollte Charles Müller wieder zur Verfügung stehen.