Bei der Verbandsversammlung der Rhön-Maintal-Gruppe (RMG) in Poppenhausen kam es zu einigen Neubesetzungen. Für den ehemaligen Oerlenbacher Bürgermeister Franz Kuhn wurde Andreas Sandwall (Bad Bocklet) zum stellvertretenden Vorsitzenden der RMG gewählt, neue Mitglieder im Verbandsausschuss sind Nico Rogge (Oerlenbach) und Ulrich Werner (Bergrheinfeld). Sie wurden ebenso einstimmig in ihre Ämter bestellt wie der neue Stellvertreter. Bettina Bärmann und Willi Warmuth prüfen auch künftig die Kasse, Nico Rogge übernimmt den freigewordenen Platz im Verwaltungsrat des Kommunalunternehmens der RMG, vertreten wird er dort durch Sennfelds neuem Bürgermeister Oliver Schulze.

Walter Weinig, der Geschäftsleiter, präsentierte die Zahlen für das Geschäftsjahr 2018. Die Bilanzsumme belief sich auf rund 40,5 Millionen Euro und lag nur unwesentlich unter den Zahlen des Vorjahres. Weinig führte die hohe Eigenkapitalquote von über 70 Prozent als Pluspunkt an. Einige Werte waren rückläufig, der Geschäftsführer nannte die Aufwendungen zur Wassergewinnung und auch den Rückgang im Bereich Ortsnetzsanierungen im Jahr 2018.

Sowohl der Prüfungsbericht des Kommunalen Prüfungsverbandes, als auch der Bericht der örtlichen Vertreter belegten, dass die Buchführung der RMG korrekt war. Willi Warmuth (Dittelbrunn) verlas den ausführlichen Bericht der lokalen Prüfung, den er zusammen mit Bettina Bärmann (Niederwerrn) verfasst hatte. Es gab, so Warmuth, keinen Grund für Beanstandungen. Seinem Antrag auf Entlastung für die Jahresrechnung folgten alle anwesenden Vertreter der Gemeinden.