Demnach soll das Gebiet kleiner werden, und zwar dort, wo die Kur keine Rolle mehr spielt. Unter anderem betrifft das das die Bereiche Frühling-/Von der-Tann-Straße, Schönborn- und Rosenstraße sowie einen Teil der Kurhausstraße. Außerdem wird das Wohnen im Kurgebiet erleichtert. Schließlich ging es noch um den Entwicklungsplan "Soziale Stadt Kurgebiet". Auf dessen Prioritätenliste stehen ein neues Verkehrskonzept, ein eigenes Quartiermanagement, die
Ausweisung eines Sanierungsgebietes und die Wiederansiedlung eines Fünf-Sterne-Hotels.
Am gestrigen Mittwochabend teilte Stadtplaner Wolfgang Russ dem Stadtrat mit, dass die Regierung von Unterfranken dem Konzept prinzipiell zugestimmt hat, allerdings werden nicht alle Maßnahmen - wie von der Stadt eingetragen - durch die Städtebauförderung mitfinanziert. Der Stadtrat hatte dagegen keine Einwände.