Die Kläranlage in Windheim hat noch bis 2026 eine wasserrechtliche Erlaubnis. Das heißt, bis dahin können dort die Windheimer Abwässer eingeleitet werden. Voraussetzung für die laufende Genehmigung ist aber, dass die Stadt einige Verbesserungen an der Anlage vornimmt. Das soll jetzt geschehen. Der Stadtrat gab grünes Licht für die nötigen Investitionen.

In der jüngsten Stadtratssitzung stellten die Vertreter des zuständigen Ingenieurbüros (Planungsschmiede Braun, Würzburg) das Projekt vor. Die Planer haben einen Kostenumfang in Höhe von 53 258 Euro errechnet. Ein Teil der Arbeiten kann auch vom Bauhof erledigt werden. Nötig sind verschiedene technische Verbesserungen, beispielsweise bei Ausläufen in die Absetzbecken. Die Arbeiten sind jetzt nötig, obwohl absehbar ist, dass ab 2026 weitere Investitionen an der Anlage fällig sein werden. Das, was jetzt passiert, passe aber zu künftigen Baumaßnahmen, versicherte Sarah Emmert, die Vertreterin des Planungsbüros. Wenn 2026 die wasserrechtliche Genehmigung für die Kläranlage erneuert werden muss, ist davon auszugehen, dass eine Erweiterung der Anlage um ein neues Teichbecken nötig sein wird. Grund ist die gestiegene Einwohnerzahl von Windheim. Für diesen Zuwachs ist die gegenwärtige Dimension der Anlage nicht ausgelegt, so Frank Braun.

Mit einem weiteren Windheimer Thema befasste sich der Stadtrat. Am Hohner Weg muss die Oberflächenbewässerung verbessert werden, weil Wasser, das von einem hängigen Stichweg in die Straße fließt,immer wieder Garagen und Gärten überschwemmt. Der Einlauf für das Oberflächenwasser ist dort zu klein. "Das passiert öfters im Jahr und ist deshalb nicht tragbar", so Bürgermeister Michael Kastl. Im Zuge der Bauarbeiten soll ein Grundstück erschlossen werden, um es als Bauplatz auszuweisen. Frank Braun stellte die Arbeiten vor. Die Kosten der Gesamtmaßnahme liegen laut Aussage des Planers Frank Braun bei 56 000 Euro. Für das Wiederherrichten des Gehwegs und der Zufahrt sind rund 31 000 Euro eingeplant. Der Stadtrat stimmte zu.

Prüfung für Tartanbahn läuft

In der Sitzung informierte Bürgermeister Michael Kastl darüber, dass für die Erneuerung der Tartanbahn am Münnerstädter Sportzentrum noch die schulaufsichtliche Genehmigung fehlt. Auf Nachfrage bei der Regierung von Unterfranken habe er die Information erhalten, dass die Prüfung andaure. Um eine Förderung für die Sanierung der Tartanbahn zu erhalten, ist diese Stellungnahme der Schulaufsicht notwendig. Solange ist keine Auftragsvergabe möglich. Kastl schlug vor, die vorliegenden Angebote zu bewerten und unter Vorbehalt zu vergeben, damit die Verwaltung mit Eintreffen der Genehmigung unverzüglich die Auftragsvergabe erteilen kann. Die Arbeiten an der Bahn sollen möglichst zeitnah mit der Hallensanierung abgeschlossen werden. Dem Vorschlag folgte der Stadtrat. Außerdem gab es den Beschluss, auf die von Sportreferenten Günter Scheuring vorgeschlagene blaue Ausführung der Bahn zu verzichten, da die Mehrkosten bei rund 50 000 Euro liegen.