Innerhalb von drei Jahren wird das Sehvermögen von rund 500 Bewohnern von Senioreneinrichtungen des Caritasverbandes der Diözese Würzburg untersucht.
Die Idee dazu hatte 2011 die Orthoptistin Sabine Kampmann vom Blindeninstitut Würzburg. Sie hatte beobachtet, dass altersbedingte Augenerkrankungen zunehmen und sich oft negativ auf die Mobilität und die soziale Zufriedenheit der betroffenen Menschen auswirken.
Studien gehen davon aus, dass in Deutschland rund 1,2 Millionen Menschen mit Sehbehinderung oder Blindheit leben, davon ist die Hälfte über 70 Jahre alt. Das Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen gibt einen Zuschuss von 300 000 Euro. Es fanden sich noch weitere Organisationen, die das Projekt fördern.
Die Leiterin des Juliusspitals Dagmar Schirling, meldete ihre Einrichtung für das Projekt an. "Ich halte das für eine gute Sache.