Der Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung ein Sanierungspaket für besonders schlechte Gehwegabschnitte der zwei zentralen Innerortsstraßen sowie für die Spazierwege rund um die Altstadt verabschiedet.

Gerade bei den Gehsteigen handelt es sich eher um kosmetische Verbesserungen als um eine grundlegende Sanierung. Mehr will die Stadt nicht investieren, da irgendwann in der Zukunft eine Neugestaltung von Hauptstraße und Marktplatz ansteht.

Das Gremium genehmigte eine abgespeckte Version der Sanierungs-Planung für Gehsteige; bereits in einer der vorausgegangenen Sitzungen hatte der Stadtrat das Thema diskutiert und die Planung überarbeiten lassen, um Kosten zu sparen.

Frank Braun von der Planungsschmiede Braun in Würzburg erläuterte, dass bei der reduzierten Form nur noch die schlechtesten Stellen erneuert werden. Bordsteine werden nicht ausgetauscht. Es sei ein Mindestmaß an Arbeiten, damit die Stadt für die nächsten zehn Jahre ihre Ruhe hat, so Braun. Ausgebessert werden Gehsteige in der Riemenschneider- und in der Veit-Stoß-Straße.

Ganz herausgenommen wurden die ursprünglich geplanten Ausbesserungsarbeiten am Kirchplatz. Das mache Sinn, da dort die Kirchenrenovierung anstehe, fand Braun. Auch die Bushaltestelle am Marktplatz soll nach der neuen Planung so bleiben wie sie ist. Sie sei nicht so schlecht, erklärte der Würzburger Planer. Eventuell könne man die Bänke austauschen, so sein Vorschlag. Rund ums Rathaus sollen jetzt nur die sichtbaren Macken in der Fahrbahn und auf den Gehwegen verschwinden.