CSU und

Zukunft Bad Kissingen CSU-Fraktionssprecher Steffen Hörtler freute sich über die 50 000 Euro, die die Stadt für die weitere Planung des Berliner Platzes bereitstellt. "Für den Berliner Platz haben wir viele Jahre gekämpft", sagte er. Er bedauerte es, dass Straßensanierungen geschoben werden und unterstützt, die Altstadtsanierung "mit Druck" voranzubringen. Die Personalausgaben müssten kritisch in den Blick genommen werden.

DBK "Der vorliegende Haushalt ist schlüssig", meinte Alexander Koller als Sprecher der Wählergemeinschaft. Die Fraktion stellte Wünsche wie dem nach einem Bolzplatz in Bad Kissingen Nord-Ost aufgrund der schwierigen Situation hintenan, forderte aber die Anschaffung neuer Uniformen für das Jugendmusikkorps sowie dass weiter an der Stadtteil-Entwicklung gearbeitet wird.

SPD Es gelte, Bad Kissingen gut für die Zeit nach Corona aufzustellen. "Streichungen erfolgen aus unserer Sicht aus den richtigen Leitgedanken", sagte Fraktionssprecher Bernd Czelustek. Die Erhöhung der Gewerbesteuer sei richtig, weil die meisten Unternehmen nicht zusätzlich belastet werden und es vor allem darum geht, Geld aus der Staats- in die Stadtkasse umzuleiten.

Grüne und Linke Der Sprecher der Grünen, Richard Fix, wies daraufhin, dass es in den vergangenen Jahren immer schwierig war, den städtischen Haushalt aufzustellen. Dass Investitionen in Straßen und Liegenschaften geschoben werden, "ist nicht anders als in anderen Jahren". "Uns wäre besonders wichtig, dass wie unsere Stadt ökologischer ausrichten", sagte er. Die Stadt solle mehr Photovoltaikanlagen in Betrieb nehmen und die Innenentwicklung ernst nehmen, bevor neue Baugebiete ausgewiesen werden.

Freie Wähler Fraktionssprecher Andreas Kaiser betonte, dass es dank guter Vorarbeit gelungen ist, den Haushalt in einer schweren Zeit auf die Beine zu stellen. Die Freien Wähler stellten deshalb auch ihre Forderung nach einem Bürgerprojekt vorerst hintenan. "Wir hätten uns gewünscht, das voranzubringen". Die 50 000 Euro Planungsgelder für den Berliner Platz kritisierte er: Die Planung sei für die Schublade, in den nächsten Jahren werde die Stadt kein Geld haben, um die Sanierung umzusetzen.

AfD Die AfD trägt den Haushalt ebenfalls mit. Als Neulinge im Stadtrat fehle die Erfahrung, man vertraue bei der Erarbeitung auf das Wissen der Verwaltung, sagte Peter Eggen für die AfD. Die steigenden Personalkosten verteidigte er jedoch. Um die stetig steigenden bürokratischen Anforderungen zu bewältigen, brauche die Verwaltung entsprechend Personal.