"Humor ist die Medizin, die am wenigsten kostet und am sichersten hilft", besagt ein altes deutsches Sprichwort. Es ist nicht leicht, in der aktuellen Situation den Humor nicht zu verlieren. Die Musikpädagogin Ilona Seufert allerdings will sich ihren nicht vermiesen lassen. Nur ein paar Tage ist es her, dass die gebürtige Wirmsthalerin ein Lied über Alltagssituationen in der Quarantäne geschrieben hat, das zumindest zum Schmunzeln einlädt. Lachen gegen den Lagerkoller also.

Zwei, beziehungsweise drei Strophen widmet Seufert jeweils einem Themenkomplex. Am Anfang erscheinen sowohl Frau als auch Mann alles noch rosarot. Endlich hat man Zeit als Paar, für die eigenen Kinder, die Eltern können den Lehrern einmal zeigen, wie man richtig unterrichtet, und lange Liegengebliebenes im Haushalt kann mal erledigt werden. Dieses Idyll bröckelt aber nach kurzer Zeit.

Zuerst streiten sich die Erwachsenen, weil er mal wieder ihre Mühen in Sachen Optik nicht erkennt und würdigt. Die Kinder haben gar keine Lust, Zeit mit ihren Eltern zu verbringen und versauern lieber vor dem Smartphone, PC oder der Spielekonsole und Kevins schlechtes Abschneiden in der Schule scheint wohl doch nicht an der Inkompetenz des Lehrers zu liegen. Zu allem Überfluss gehen den Erwachsenen auch noch irgendwann die Haushaltsaufgaben aus, dann ist guter Rat teuer.