Die beiden Gemeinden, die bisher eine funktionierende und harmonische Einheit bildeten, wollen dies auch künftig praktizieren. Noch-Vorsitzender Peter Hart leitete die Versammlung im Rathaus mit der Wahl des Gemeinschaftsvorsitzenden ein, um danach selbst sein Amt niederlegen zu können. Zur Wahl standen der Bürgermeister von Elfershausen, Johannes Krumm, und sein Amtskollege aus Fuchsstadt, René Gerner. Als gewählt galt der, der die meisten Stimmen auf sich vereinte.

Der Markt Elfershausen schickt seinen Rathausoberen und drei Gemeinderäte in die VG, Fuchsstadt hingegen den Bürgermeister und zwei Gemeinderäte. In geheimer Wahl ermittelten Geschäftsleiter Elmar Schubert und Kämmerer Andreas Mützel das Ergebnis, das mit fünf zu zwei Stimmen für Gerner ausfiel, der die Wahl annahm. Hart gratulierte und sagte in seinem persönlichen Schlusswort: "Was unsere VG stark machte, war Geschlossenheit. Nehmt auch an den Ausflügen teil. Dort lernt man sich kennen und erhält Informationen."

Wie bislang üblich stimmten die Mitglieder für nur einen Stellvertreter des Vorsitzenden. Johannes Krumm konnte sechs Stimmen auf sich vereinen, ein Wahlschein war ungültig. Einmütig erging der Beschluss, dass die bisherige Geschäftsordnung vorübergehend weiterhin Gültigkeit hat. Auch die Entschädigung für die ehrenamtliche Tätigkeit passierte ohne Einwände. Beim Sitzungsgeld bleibt es bei 25 Euro, die monatliche Pauschale für die Gemeinschaftsvorsitzenden beläuft sich auf 267,95 Euro und ist ein "All in-Paket".

Je zwei Mandatsträger aus einem Ort bilden den Rechnungsprüfungsausschuss. Dies sind Jürgen Englert und Angelika Kohlhepp für Elfershausen sowie Willibald Kippes und Oliver Lukaschewitsch für Fuchsstadt. Ausschussvorsitzender ist Jürgen Englert.

Abschließend bestellte das Gremium seine Standesbeamten mit beschränktem Aufgabengebiet. Der Markt beschloss in seiner konstituierenden Sitzung die drei Bürgermeister Johannes Krumm, Christine Neeb-Wittmann und Volker Partsch damit zu betrauen. Genauso verfuhr Fuchsstadt in seiner Sitzung und wählte Bürgermeister René Gerner und seine Stellvertreter, Dirk Volz und Mario Hugo, zu Standesbeamten. Dies übernahm auch die VG-Versammlung ohne Einwände.