Am ersten März folgte Benjamin Haupt (30) dem scheidenden Popularmusikbeauftragten des Bezirks Unterfranken Peter Näder im Amt. Selbst ein sehr aktiver Musiker erklärt Haupt, wie er die großen Fußstapfen Näders füllen will, über sein ersten Wochen in der neuen Position und seine Ziele.

Saale-Zeitung:

Wie haben Sie sich in Ihr neues Amt eingelebt?

Sehr gut, ich habe mich zunächst auf der Suche nach bereits vorhandenen Ideen durch die Historie gewühlt. Zudem habe ich mich mit vielen Leuten getroffen, darunter Mitmusiker und beispielsweise die Kulturamtsleiterin der Stadt Würzburg, Kathrin Jacobs.

Sie treten in große Fußstapfen, wie groß ist Ihr Respekt vor den anstehenden Aufgaben?

Klar habe ich großen Respekt vor der Aufgabe. Peter Näder war der erste Popularmusikbeauftragte in Bayern überhaupt und hat dieses Amt 19 Jahre lang bekleidet. Viele Ideen, die Musikern in der Region geholfen haben, stammen von ihm. Aber wir schauen, dass wir die Fußstapfen gut füllen.

Aktuell befinden Sie sich in einer Übergangsphase, wie läuft das Miteinander mit ihrem Vorgänger Peter Näder?

Es läuft wunderbar. Die offizielle Stabsübergabe war bereits am zehnten März in Würzburg durch Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel. Aber Peter ist mir natürlich eine große Hilfe und beantwortet mir alle aufkommenden Fragen mit seiner großen Erfahrung.