"Die Gemeinde wird sich einbinden, nur müssen erst die Möglichkeiten geprüft werden", damit ging Bürgermeister Gotthard Schlereth (CSU-FW) auf einen Zuschussantrag des Oberthulbaer St. Johannesvereins, dem Träger des örtlichen Kindergartens, ein. Der Verein teilt darin mit, dass nach den Informationen des Tüv einige Spielgeräte ausgetauscht werden müssen. Ferner sei manches im Gebäude auf Vordermann zu bringen, hier habe der Zahn der Zeit genagt.
  
35 000 Kosten veranschlagt

Insgesamt, so stellte der Marktgemeinderat und Vorsitzende des Johannesvereins Jürgen Weigand fest, gehe es wahrscheinlich um eine Kostensumme von etwa 35 000 Euro. Diese Summe wird erforderlich, wenn auch Fußböden ausgetauscht werden müssen.
"Wir wollen die Qualität unseres Kindergartens mit derzeit etwa 100 Kindern nicht nur erhalten, sondern verbessern und damit den Erfordernissen auch gerecht werden", so Weigand. Zur Maßnahme selbst gab er weiter an, dass auch der Spielturm betroffen ist. Ferner soll das Spielareal einen Sandaufbau erhalten. Wie Weigand berichtete, haben auch Eltern ihre Mithilfe angeboten. Die Räte gaben ihrem Kollegen ein positives Signal mit auf den Weg.
Für die Baumaßnahmen an den Brücken in Oberthulba ist auch eine Prüfstatik erforderlich. Mit den Arbeiten dafür wurde Diplom-Ingenieur Rainer Albrecht, aus Würzburg betraut. Die Angebotssumme beziffert sich auf 8767 Euro. Eine weitere Vergabe war für den Digitalfunk der Feuerwehren erforderlich. Hier ging es um den Einbau der neuen Geräte. Elf Fahrzeuge der Wehren müssen umgerüstet werden. Den Auftrag dafür erhielt die Firma Funk&Fahrzeugbau Frey aus Nüdlingen für 10 593 Euro.
Informiert hat Geschäftsleiterin Nicole Wehner die Versammlung über den Stand und den Aufbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes. Nach der erfolgten Ausschreibung haben die Stadtwerke Hammelburg das wirtschaftlichste Angebot abgegeben. Allerdings muss vor dem erforderlichen Kooperationsvertrag mit den Stadtwerken erst der Förderantrag gestellt sein, und der Förderbescheid muss vorliegen.
Bei den Bauanträgen gab es Zustimmung zu zwei Maßnahmen. In Schlimpfhof in der Hauptstraße will ein Anlieger am Wohnhaus einen Um- und Anbau vornehmen. Weiter sollen ein Nebengebäude und eine Jauchegrube abgerissen werden. In Thulba in der Pfarrer Trimbachstraße soll ein Wohnhausneubau mit Carport und Garage entstehen.