Eine Alternative zur Pellets-Heizung suchte der Marktgemeinderat für den neuen Kindergarten. Der Antrag kam von Volker Partsch. Energieberater Andreas Mittesser vom gleichnamigen Ingenieurbüro und sein Mitarbeiter, Werner, untersuchten mehrere Varianten unter denen sie eine Mischform aus Photovoltaik, Pellets und Luft-Wasser-Pumpe als das am meisten effiziente und günstiges Modell entwickelten.

Demnach genügt eine kleinere Photovoltaik-Anlage zu Stromerzeugung als Zusatz zur Pellets-Heizung. Eine von Jürgen Simon angefragte Kühlung in heißen Sommern sah Architekt Thomas Ruser durch die Dreifach-Verglasung und das Gras-Dach gegeben. Eine sehr große Photovoltaik- Anlage bedeute zusätzliche Kosten von rund 150 000 Euro. Diese Summe würde sich in etwa zehn Jahren amortisieren. Das Ratsgremium genehmigte die so genannte "kleine Lösung" mit einer Photovoltaik-Anlage von 15 KWp als Ergänzung zur Pellets-Heizung. Eine Lösung mit einer größeren Photovoltaik-Unterstützung wäre wünschenswert doch mit dem finanziellen Aufwand von 150 000 zu teuer.

Verein wollte Lagerhalle nutzen

Der Verein für Gartenbau und Landespflege Langendorf möchte eine Halle des ehemaligen Baywa-Lagerhauses im Ortsteil für seine Zwecke nutzen. Nach Auskunft des Gemeindehofs wird die Lagerhalle bereits vom Markt genutzt und weiterhin benötigt. Die Räte lehnten deshalb die Überlassung eines Raumes ab. Unterstellung von Gerätschaften sind jedoch nach Absprache möglich.