In beiden Fällen ergebe sich Handlungsbedarf, machte Bürgermeister René Gerner deutlich. Zwar nicht unmittelbar und "in einem Aufwasch", doch mittelfristig, denn für die Maßnahmen muss auch das Geld vorhanden sein. In vielen Fällen sei der Bauhof überaltert, wiesen die Bauhofangestellten auf leckende Dächer, mangelnden Raum und Pflege, ausgediente Gerätschaften und den maroden Sozialraum hin. Einen völlig neuen Bauhof kann sich Fuchsstadt nicht leisten. Deshalb muss die Erneuerung in Raten umgesetzt werden. Eine Überdachung am ehemaligen Wiegehaus und ein "Ausmisten" könnte Platz schaffen. In der Schlosserei und Schreinerei muss dringend das Dach repariert werden. Die Reihe ließe sich weiter fortsetzen.

Martin Keller schlug eine von den Fachleuten Mario Hugo und Thomas Ruser erstellte Liste vor, die es nach und nach abzuarbeiten gelte. Eine Auflistung der Schäden und Mängel wäre eine gute Vorlage für den Bauausschuss. Dem stimmte auch der Bürgermeister mit der Erinnerung zu: "Wir müssen aber auch auf die Mittel achten."

Was den Gottesacker angeht, will Fuchsstadt dem Beschluss aus dem vorigen Jahr nachkommen und sucht Flächen für Urnenerdgräber und ein Rosenbestattungsfeld. Die Areale, die zur Verfügung stehen sind jedoch zu klein oder müssen für Bestattungen frei gehalten werden. Die Gemeinde nimmt sich deshalb den von August Brendan konzipierten neuen Teil des Hammelburger Friedhofs zum Vorbild und will mit dem Initiator der rationellen doch kreativen Gestaltung Kontakt aufnehmen.