Der diesjährige Volkstrauertag konnte in Diebach an dem renovierten Platz rund um das Ehrenmal der Gefallenen in kleinem Rahmen stattfinden.

Leutnant Isabell Göpel als Repräsentantin der Bundeswehr, Pfarrer Paul Kowol, Ortsbeauftragte Elisabeth Assmann sowie Vertreter der Diebacher Vereine gestalteten würdig das Gedenken an alle Opfer von Krieg und Gewalt. "Mit Ihrer Anwesenheit setzen Sie ein Signal für Frieden in Freiheit", so Assmann. Neu aufgenommen in das Totengedenken hatte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Gedenken an Opfer von Terrorismus, Extremismus, Antisemitismus und Rassismus.

Assmann dankte zum Schluss allen, die trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie zum würdevollen Trauern und Erinnern im Rahmen dieser Veranstaltung beigetragen haben und allen, die sich das ganze Jahr um die Pflege des Denkmals kümmern. In diesem Jahr wurde mit Hilfe von Ehrenamtlichen das Diebacher Ehrenmal von Grund auf saniert und strahlt nun in neuem Glanz.

Hierfür dankte Assmann auch im Namen des ebenfalls anwesenden Bürgermeisters Armin Warmuth. Besonders lobenswert seien auch Privatspenden aus Diebach für die Renovierung des Denkmals. Mit viel Liebe und Sorgfalt im Detail wurde die Inschrift des Gedenksteins der Diebacher Teilnehmer und Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkriegs restauriert, das Geländer gestrichen, der Vorplatz wurde gepflastert, Fahnenmasten aufgestellt und die Grünfläche neu nivelliert und gepflegt. Dank galt auch der Stadt für die finanzielle und personelle Unterstützung bei der Restaurierung durch Bauverwaltung und Bauhof.