Mit sportlichem Geist im Team hat der Vorstand des TV/DJK Hammelburg seinen Sportverein nach vorne gebracht. Wenngleich dieser Vorstand mit den gleichberechtigten Vorsitzenden Matthias Benner, Heidrun Wahler, Dr. Reinhard Schaupp und Willy-F. Willeke sowie Geschäftsführerin Katja Benner, Schatzmeisterin Susanne Möldner und Presse- und Öffentlichkeitsreferentin Angelika Silberbach im kommenden Jahr nicht mehr geschlossen zur Wahl 2021 stehen wird.

Willeke und Möldner bestätigten allerdings, dass sie gerne in ihren Ämtern bleiben wollen. Simon Bahmer wurde jetzt in seiner Funktion als Jugendleiter einhellig bestätigt.

Die Saaletalhalle reichte aus, um genügend Abstand zwischen den versammelten Delegierten zu gewähren, so wie es zur Eindämmung der Corona-Pandemie vorgeschrieben ist. Ob die Virusampel für Hammelburg noch lange auf Grün stehen werde, das könne zurzeit nur schwer eingeschätzt werden, sagte Bürgermeister Armin Warmuth (CSU). "Hammelburg ist nicht nur eine Musik-, Soldaten- und Weinstadt, sondern auch eine Sportstadt", sagte er und wies er darauf hin, dass der TV/DJK mit seinen rund 2300 Mitgliedern der größte Sportverein im Landkreis Bad Kissingen sei.Warmuth lobte die erfolgreiche Zusammenarbeit des Vereins mit der Volkshochschule und zeigte sich offen für das Thema Hallenneubau.

Soll neben dem Sportheim noch eine neue Sporthalle gebaut werden, wie es seit längerer Zeit schon ins Auge gefasst wurde? Trotz leidenschaftlicher Begründung des Antragstellers Michael Hannawacker für das Bauvorhaben entschieden sich die 85 Delegierten bis auf wenige Stimmen mit einem klaren Nein gegen dieses Projekt. Zu ungewiss sei es für Millionenprojekte in dieser schlecht einschätzbaren Viruszeit, so der Tenor vieler. Da könne auch die Aussicht auf lockende Zuschüsse nichts ändern. Ein Nein kassierte Hannawacker auch mit seinem Antrag auf Senkung der Mitgliedsbeiträge, die erst im Vorjahr neu festgesetzt worden sind.

Disziplin bei den Diskussionsbeiträgen sollten nicht nur amerikanische Präsidentenkandidaten einhalten, sondern auch die Delegierten des TV/DJK, für die jetzt die maximale Redezeit auf zehn Minuten begrenzt wurde. Und dennoch dauerte die Versammlung nahezu drei Stunden.

Ohne Beschluss wurde Wahlers Vorschlag, einen Container anzuschaffen, zur Kenntnis genommen. Dort könnten ausgelagerte Geräte und Utensilien Platz finden, so die Begründung für die rund 9.000 Euro teure Anschaffung. Hinzu kämen noch die Aufstellungskosten.

In seiner Rückschau sagte Matthias Benner, dass der Sport wegen des Coronavirus logischerweise in diesem Jahr gelitten habe. Das gelte auch zum Beispiel für das Projekt Kindersportstätte.