Relativ locker ging die konstituierende Sitzung des neu gewählten Gemeinderats über die Bühne, den der wiedergewählte Bürgermeister Thomas Hack vereidigte. Er gratulierte den "Neuen" zur Wahl und hoffte auf konstruktive und gute Zusammenarbeit.

Die Pandemie zwang zur ersten Sitzung in die Festhalle. "Die Gemeinderatssitzungen wie auch Veranstaltungen und Versammlungen werden in nächster Zeit auf Sparflamme gefahren", sagte er. Mit der bekannten Eidesformel, die sie nachsprachen, erinnerte der Bürgermeister die Neulinge, Silvia Dörfler, Jürgen Kaiser, Carsten Hack, Manuel Kolb und Jutta Hofmann - die früher schon einmal Ratsmitglied war -, an gewissenhafte Pflichterfüllung, Treue und die Wahrung der Rechte der Selbstverwaltung.

Vertreter und Beauftragte

Die Beschlussfassung über einen oder zwei Stellvertreter des Rathausoberen fiel einmütig für zwei Vize-Bürgermeister. Erster Stellvertreter von Thomas Hack ist Martin Kaiser, Nachfolger von Alfred Graser und dienstältester Gemeinderat. Zum zweiten Stellvertreter wählte das Gremium in schriftlicher Abstimmung ebenso einmütig Johannes Hammerl. Auch ihnen nahm Hack das Eides-Versprechen ab und hoffte auf gedeihliche, gemeinsame Arbeit zugunsten der Ortsbewohner. Der Weitergeltung der Geschäftsordnung stimmten Räte einheitlich zu.

Vertreter für die Versammlungen der Verwaltungsgemeinschaft (VG) sind Thomas Hack und Martin Kaiser. Ersatzmann ist Johannes Hammerl. Den Rechnungsprüfungsausschuss bilden Hammerl und die beiden Neumitglieder Manuel Kolb und Carsten Hack. Standesbeamter ist der 1. Bürgermeister selbst.

Als Rat und Rechnungsprüfer für die Allianz Fränkisches Saaletal ist Martin Kaiser verantwortlich. Für das Sitzungsgeld bewilligte der Gemeinderat einstimmig eine Aufstockung auf 20 Euro statt der bisherigen zehn Euro.

Silvia Dörfler ist künftig die gemeindliche Seniorenbeauftragte. Jürgen Kaiser und Jutta Hofmann nahmen gemeinsam das Amt der Jugendbeauftragten an. Die Niederschrift der April-Sitzung genehmigten die vier "Alt-Räte" ohne Einwände. Auch der erste Bauantrag der neuen Legislaturperiode, der Bau eines Einfamilienhauses mit Garage und Car-Port am Würzburger Weg, passierte ohne Veto.

Da er um eine Stellungnahme gebeten wurde, informierte der Bürgermeister über die begonnenen Arbeiten im Neubaugebiet "Am Hahn III". Der durch die Corona-Krise verzögerte Baubeginn kommt zwar voran, allerdings glaubt Hack, dass in diesem Jahr keine Häuser auf den 25 Bauplätzen mehr errichtet werden können.