Mit der Kirchenrenovierung in Bad Bocklet geht es gut voran. "Wir liegen im Moment genau im Zeitplan", freut sich Kirchenpfleger Siegbert Holzheimer. Derzeit unterziehen seine Mithelfer und er der Kirche eine Grundreinigung. Die Gemälde sowie das Altarbild wurden renoviert, jetzt ist es wichtig, den Staub, der bei den Arbeiten angefallen ist, aus dem Gotteshaus heraus zu bekommen.
Heute sind wir etwas weniger Helfer wie sonst, was aber der Urlaubszeit geschuldet ist", sagt der Kirchenpfleger. Mit dem Einsatz der Ehrenamtlichen ist er dennoch sehr zufrieden. "Die Eigeninitiative, die hier an den Tag gelegt wurde, ist wirklich hervorragend", konstatiert er. Mittlerweile sind die Decken und Wände gestrichen, das Gerüst wurde bereits abgebaut. Auch die abgeschliffenen und neu versiegelten Bänke sind fertig, sie warten auf den Einbau, der wiederum in Eigenleistung erfolgen soll. Anfang nächster Woche werden dann die Lampen von einem Hubfahrzeug angebracht, das dafür extra in die Kirche fahren wird.


Jetzt geht es an die Feinheiten

"Das Gröbste ist gemacht, jetzt geht es an die Feinheiten", sagt Holzheimer. Wenn man die Kirche betritt, so fällt einem besonders das Altarbild ins Auge, das von Ablagerungen befreit wurde und nun in neuem Glanz erstrahlt. "Was noch angebracht wird, ist die elektronische Heizung an den Bänken. Diese wird aber erst beim Einbau montiert", informiert der Kirchenpfleger. Auch die neue Lautsprecheranlage wird noch eingebaut, wobei eine induktive Höranlage vorgesehen ist, die es auch Hörgeräteträger ermöglicht, dem Gottesdienst zu folgen. Dabei soll ebenso die Akustik verbessert werden, vor der Renovierung war der Hall in der Bad Bockleter Kirche recht groß.
Als letztes wird dann die Orgel renoviert werden, dies kann aber erst dann erfolgen, wenn der Rest gemacht worden ist. Es gibt also noch einiges zu tun und Siegbert Holzheimer wird weiter fast jeden Tag in der Kirche sein, um den Baufortschritt zu verfolgen und selbst mitanzupacken. "Unser Architekt Siegmar Mahlmeister war bei der Renovierung eine sehr große Stütze", lobt der Kirchenpfleger. Die Zusammenarbeit mit den Firmen bezeichnet er als sehr gut. "Wenn keine Verzögerungen eintreten, dann kann Anfang November hier wieder Gottesdienst gehalten werden", sagt Holzheimer, der in der Kirche ebenso Mesner ist. Doch auch wenn er sonst mit allem sehr zufrieden ist, ein Anliegen hat er dennoch: "Wir sind weiter auf Spenden angewiesen, da wir einen Teil der Kosten selbst schultern müssen". Dass man bei der Renovierung genau im Zeitplan liegt, freut ihn natürlich und auch die Hilfe aus der Bevölkerung, die mitanpackten, sei sehr groß gewesen. "Ein herzliches Vergeltsgott an alle Helferinnen und Helfer", bedankt sich Siegbert Holzheimer.