Im kommenden Jahr wird Oerlenbach das nächste "Gigabit-Richtlinie"-Verfahren anstoßen. Damit will die Gemeinde die Verfügbarkeit von schnellem Internet verbessern. In allen Gemeindeteilen bietet die TKN (Iphofen) flächendeckend Übertragungsraten von über 30 MB an; die Firma speist ein altes Bosch-Netz für Kabelfernsehen aus den 90er Jahren. Allerdings sind viele Bürger Kunden der Telekom mit geringeren Übertragungsraten. Die Telekom verstärkt ihr Netz in Ebenhausen und Eltingshausen. Bürgermeister Nico Rogge sieht die Gemeinde mit den beiden Betreibern TKN und Deutsche Telekom sehr gut aufgestellt.

Auf der gemeindlichen Homepage zeigt die Bit-Raten-Analyse die Entwicklung des Breitbandausbaus für jedes Anwesen. Das "schnelle Internet" von 30 bis 50 Mbit liegt in 99 Prozent der Gebäude, viele Anwesen können darüber hinaus auf einen Zugang zwischen 50 und 100 Mbit zurückgreifen.

Mobilfunk

Im Bereich des Mobilfunks gibt es im Gemeindegebiet noch immer Mängel, hält der Bürgermeister fest. Am Gewerbepark A 71 und bei Rottershausen stehen zwei Funkmasten im Gemeindegebiet. Die Geschwindigkeiten lassen aber zu wünschen übrig, berichten Bürger immer wieder. Mit dem "Messrucksack" des Landkreises werden die aktuellen Fakten aufgezeichnet, auf www.cellmapper.net kann man die Ergebnisse einsehen. Bei neuen Verträgen ist es so einfacher, den "richtigen Netzbetreiber" zu finden.

Das Rathaus wird digitaler, die eigene Homepage präsentiert sich im neuen Layout und mit neuen, aktualisierten Inhalten. Neue Funktionen (mit der Maus ins Rathaus) wurden schon freigeschaltet. Zudem wurde mit dem Ratsinformationssystem die Arbeit im Gemeindeparlament verbessert, auch Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde werden so noch besser informiert: Wer möchte, kann die genehmigten Protokolle der öffentlichen Gemeinderatssitzungen auf der Homepage der Gemeinde Oerlenbach verfolgen: http://www.oerlenbach.de/oerlenbach/home/rathaus/index.html.

Bürgerservice-Portal startet

Oerlenbach hat inzwischen den Zuwendungsantrag für das Bürgerservice-Portal erhalten; die Umsetzung im Frühjahr 2021 soll dann helfen, dass Meldebescheinigungen, Geburtsurkunden online beantragt werden können. Oerlenbach wird auch - gerade im Zeichen der Pandemie - zusätzliche Optionen für Homeoffice-Arbeitsplätze in der Verwaltung schaffen und den in die Jahre gekommenen alten Beamer im Sitzungssaal austauschen, der Gemeinderat hat bereits die "Nachrüstung" auf den Weg gebracht.