K aum zu glauben, dass die Fastenzeit fast vorbei ist. Der Verzicht von Chips und Nachos stand auf der Fastenliste, Meckern Mosern und Fluchen waren ebenfalls verboten. Es mag ja sein, dass man sich umso heftiger nach Dingen sehnt, wenn man auf sie verzichten soll. Ehrlich gesagt, das stimmt so nicht, jedenfalls nicht bei mir. Klar gab es Ausrutscher, aber die passierten eher zufällig und nicht aus Verlangen.
Ich war ja neugierig und gespannt auf die positiven Veränderungen, und genau die sind auch eingetreten. Es lohnt sich wirklich, innezuhalten und über Gewohnheiten nachzudenken. Klar freue ich mich auf die ersten Chips und Nachos. Aber so sorglos wie früher werde ich nicht mehr knabbern - Genuss ist angesagt. Ruhiger ist es ebenfalls geworden und auch das soll bleiben - ab und an mal dem Ärger Luft machen, das ist ok. Über die meisten Dinge lohnt es sich aber nicht, sich aufzuregen. Fazit: Das Fasten hat überwiegend Spaß gemacht!