Schon in der vorangegangenen Gemeinderatssitzung war über die Zukunft der alten Gemeindekanzlei, Feuerwehrhalle und Lagerhalle diskutiert worden. Nun machten sich die Räte direkt vor Ort ein Bild. Zusammen mit Architekt Stefan Richter wurden alle im Raum stehenden Möglichkeiten erörtert. Bürgermeister Roland Römmelt (CSU) drängte darauf, schnellstmöglich in die konkrete, förderfähige Planung zu gehen.

"Ich möchte, dass hier in zwei Jahren die für Riedenberg bestmögliche Lösung steht", betonte er eindringlich. Einig waren sich alle Räte weiterhin, die alten Gebäude abzureißen. Doch auch die marode Bausubstanz des daneben liegenden Jugendheimgebäudes, in dessen Untergeschoss sich ehemals die gemeindliche Gefrieranlage befand, soll abgerissen werden und in die Gesamtplanung mit einbezogen werden.

Raum für Vereine geplant

Ursprünglich hatte der Obst-und Gartenbau die Räume der Gefrieranlage nutzen wollen. Deshalb soll in jedem Fall ein Raum für den Verein in die neue Planung eines Gesamtgebäudes einfließen. Als wichtig sah es 2. Bürgermeister Peter Hergenröder (FWG) an, dass ein Raum für die Vereine vorgesehen werden sollte, der für Vorstandssitzungen genutzt werden kann und die mögliche Unterbringung von Archivarschränken für die Vereinsunterlagen bietet.

Die Räte begutachteten auch die von Gemeinderat Jürgen Kohlhepp vorgeschlagene mögliche Lage auf dem derzeitigen Schulplatz. Architekt Stefan Richter wies jedoch auf die hervorragend zentrale Lage des Abbruch-Areals hin. "Es sollte ein zentraler Ort für das dörfliche Leben als lebendiges Zentrum für Riedenberg geschaffen werden, wobei die die gewünschten Einrichtungen für die Dorfgemeinschaft mit Spielplatz berücksichtigt werden sollten", sagt er.

Auch stehe bei Abbruch der vorhandenen Gebäude schon der benötigte Baugrund zur Verfügung. Er schlug eine Gedankensammlung unter Mitwirkung der Vereine vor. Auf dieser Basis könne das geeignete Konzept entwickelt werden, das die Gemeinde benötige. Bürgermeister Römmelt möchte die Möglichkeit einbeziehen, eine funktionale Küche einzubauen, die die Bewirtungsmöglichkeit von Radfahrern des daneben liegenden neuen Radweges durch Vereine oder Gruppen bietet. Nun soll bereits am 15. Oktober im Zuge der nächsten Sitzung des Vereinsrings darüber diskutiert werden.