Entgegen ihrer Gewohnheit verzichtete Bürgermeisterin Brigitte Meyerdierks (CSU) in diesem Jahr auf die Erläuterung des Jahresrückblicks. Die Verwaltung hatte wie immer eine Bilderschau zusammengestellt, die unkommentiert über die Leinwand lief. "Es ist wieder ein ereignisreiches Jahr vergangen", sagte sie, während die Bilder an neue Fahrzeuge für die Feuerwehr, die zweite Verlegung von Stolpersteinen oder auch die Diskussion um die Talbrücke Römershag erinnerten.

Angesichts der kommenden Stadtrats- und Bürgermeisterwahl appellierte Meyerdierks an die Räte, an einem Strang zu ziehen: "Alles, was wir noch entscheiden, muss ausschließlich zum Wohle der Stadt und ihrer Bürger geschehen." Sie dankte ihren beiden Stellvertretern, der Stadtverwaltung, den Räten und deren Partnern und Familien sowie allen, die sich ehrenamtlich engagieren.

"Lassen Sie uns Vorbild sein in Solidarität, Hilfsbereitschaft und bürgerschaftlichem Engagement und Pessimisten keine Chance geben", sagte Meyerdierks. Zweiter Bürgermeister Jürgen Pfister (PWG) gab den Dank zurück und sprach von einem "arbeitsreichen Jahr", das nun hinter dem Stadtrat liege. "Die gesundheitlichen Grenzen werden häufig ausgereizt", sagte er und dankte seinen Kollegen für die "zeitaufwendige Stadtratsarbeit" mit etlichen Sondersitzungen in diesem Jahr.