Das Kreisjugendblasorchester erarbeitet während der alljährlich stattfindenden Arbeitsphase ansprechende Werke, sozusagen als Fortbildung für junge Musiker bis zum Alter von 27 Jahren.

Was reizt die Musiker hier mitzuspielen? Der Posaunist, Nils Böhm, ist Mitglied des Musikvereins Markt Zeitlofs. Er sagt: "Vom Niveau und von den Ansprüchen bekommt man einen sehr guten Einblick in die symphonische Blasmusik, welche man im Heimatverein aus verschiedenen Gründen nicht spielen kann." Die Klarinettistin Pauline Sandwall kennt diese Art von Blasmusik vom Jugendmusikkorps Bad Kissingen. Für sie ist etwas anderes wichtig: "Man schließt Freundschaften, und die Vernetzung unter den verschiedenen Vereinen wird gefördert. Seit ich hier spiele, bekomme ich viel öfter Anfragen von anderen Kapellen, ob ich aushelfen kann."

Ehrungen

Probleme macht inzwischen aber die starke Nachfrage nach Plätzen im Orchester. "Letztes Jahr waren wir schon gut besetzt. Doch dieses Jahr hatten wir Angst, nicht alle unterzubringen", sagt Tanja Berthold. "Trotzdem waren alle Register gut besetzt. Wer bestimmte Voraussetzungen hatte, konnte mitmachen." Dass es allen Orchestermusikern Spaß machte, merkte man an ihrem Engagement und ihrer spielerischen Freude, die keine Wünsche übrig ließ. Somit kann man feststellen: Alle Probenarbeit und der Einsatz im Konzert haben sich gelohnt. Wie beliebt das Kreisjugendblasorchester ist, bewiesen Ramona Muth (Trompete), Vanessa Wießner (Saxophon) und Johannes Jundel (Horn). Sie gehören seit 10 Jahren dem Orchester an. Stephanie Geiling und Johannes Geiling gehören seit 15 Jahren dem KJBO an. Sie wurden für ihren steten Einsatz geehrt.