Ein Granatenfund in einem Waldstück bei Kleinostheim hat für eine weiträumige Absperrung gesorgt. Ein Expertenteam hat sie inzwischen kontrolliert gesprengt.
Ein Jagdpächter hat am Montagabend (9. Februar 2026) in einem Waldstück bei der Rückelsbacher Schlucht bei Kleinostheim im Landkreis Aschaffenburg eine Sprenggranate entdeckt. Der Fundbereich wurde großräumig abgesperrt.
Am Dienstagvormittag wurde die Granate von Spezialisten kontrolliert gesprengt. Laut Polizei waren weder die Autobahn, noch die Bahnlinie oder die Waldstadt betroffen.
Granaten-Entschärfung in Unterfranken abgeschlossen
Seit dem Fund der Granate liefen die Vorbereitungen der Polizei Aschaffenburg für die geplante Sprengung. Zusätzlich war die Bayerische Bereitschaftspolizei vor Ort, um die Maßnahmen zu unterstützen.
Wie die unterfränkische Polizei am Dienstagmittag, 10. Februar 2026, nach der erfolgreichen Entschärfung vermeldete, sei die entdeckte Sprenggranate von den Spezialisten um 11.40 Uhr kontrolliert gesprengt worden. Der Sperrradius und sämtliche Absperrmaßnahmen seien aufgehoben worden, die Maßnahmen der Einsatzkräfte vor Ort beendet.
Der Fundort lag zwischen der Rückelsbacher Schlucht und dem Eichelacker, im Gebiet zwischen der A45 und der Waldstadt. Nach derzeitiger Einschätzung werden die Autobahn und die Bahnlinie vom Sperrbereich voraussichtlich nicht erfasst. Auch eine Evakuierung der Waldstadt ist nach derzeitigen Plänen nicht erforderlich.
Der Sperrradius war von den Einsatzkräften auf 300 Meter um den Fundort festgelegt worden. Die gute Nachricht: Die Autobahn A45, die Bahnlinie und auch die Waldstadt waren nicht betroffen.