"Bayerisches Nizza": Fränkische Stadt bezaubert mit mediterranem Flair

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"Bayerisches Nizza": Fränkische Stadt besticht durch mediterranes Flair
Blick auf Schloss Johannisburg in Aschaffenburg am Main. Die unterfränkische Stadt am Main überzeugt mit südländischem Flair und vielen Sehenswürdigkeiten.
Blick auf Schloss Johannisburg in Aschaffenburg am Main
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"Bayerisches Nizza": Fränkische Stadt besticht durch mediterranes Flair
Nizza (Foto) ist die wichtigste Metropole der Côte d'Azur und Frankreichs fünftgrößte Stadt. Der Ort liegt im Südosten des Landes zwischen Cannes und Monaco, rund 23 Kilometer von der ...
Nizza an der Côte d'Azur in Frankreich
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"Bayerisches Nizza": Fränkische Stadt besticht durch mediterranes Flair
Am Hochufer des Mains steht im Schlossgarten das Pompejanum. Aschaffenburg überzeugt mit südländischem Flair und vielen Sehenswürdigkeiten.
Aschaffenburg, Schlossgarten, Pompejanum
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"Bayerisches Nizza": Fränkische Stadt besticht durch mediterranes Flair
Schloss Johannisburg am Main. Aschaffenburg überzeugt mit südländischem Flair und vielen Sehenswürdigkeiten.
Schloss Johannisburg in Aschaffenburg am Main
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"Bayerisches Nizza": Fränkische Stadt besticht durch mediterranes Flair
Nizza (Foto) ist die wichtigste Metropole der Côte d'Azur und Frankreichs fünftgrößte Stadt. Der Ort liegt im Südosten des Landes zwischen Cannes und Monaco, rund 23 Kilometer von der ...
Nizza an der Côte d'Azur in Frankreich
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"Bayerisches Nizza": Fränkische Stadt besticht durch mediterranes Flair
Der Main in Aschaffenburg. Die unterfränkische Stadt überzeugt mit südländischem Flair und vielen Sehenswürdigkeiten.
Aschaffenburg am Main in Unterfranken
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"Bayerisches Nizza": Fränkische Stadt besticht durch mediterranes Flair
Historische Sandsteinbalustrade an der Villa Pompejanum in Aschaffenburg. Die unterfränkische Stadt überzeugt mit südländischem Flair und vielen Sehenswürdigkeiten.
Historische Sandsteinbalustrade an der Villa Pompejanum in Aschaffenburg
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Wegen seines mediterranen Flairs wird ein Ort in Franken als "bayerisches Nizza" bezeichnet. Die Stadt am Main punktet neben etlichen Sehenswürdigkeiten insbesondere durch ihr außergewöhnliches Klima.

Mit seinen gut 300.000 Einwohnern bildet Nizza die fünftgrößte Stadt Frankreichs. Wer an das touristische Zentrum der Côte d’Azur denkt, hat Palmenalleen und Promenaden am Mittelmeer vor Augen. Aschaffenburg bietet beides nicht. Trotzdem trägt die unterfränkische Stadt am Untermain seit Langem den Beinamen "bayerisches Nizza". Der Grund liegt weniger in der Architektur als im Klima. Die gut 73.000 Einwohner zählende kreisfreie Stadt gilt als vergleichsweise mild.

Der Spessart schirmt sie ab, der Main sorgt für ein ausgeglichenes Lokalklima. Dieses Zusammenspiel lässt Pflanzen gedeihen, die man in Bayern eher nicht erwartet. Besonders im Schlossgarten prägen südländische Gewächse wie Feigenbäume und Agaven das Bild, und rund um das Pompejanum wachsen laut Reiseberichten sogar Mandelbäume. In einer Liste der "schönsten Altstädte in Deutschland, Österreich und der Schweiz" kommen derweil gleich zwei fränkische Orte vor: Rothenburg ob der Tauber und Bamberg.

"Reise-Geheimtipp": Warum Aschaffenburg als "bayerisches Nizza" gilt

In einem Artikel des Magazins Esquire wird Aschaffenburg als "Reise-Geheimtipp" gehandelt. Auch dort wird Bezug auf den Spitznamen des Orts genommen. Die in Franken deutsche Stadt werde "nicht umsonst" das "bayerische Nizza" genannt, heißt es. Wer bei Palmen, Feigengärten und mediterranem Flair an die Côte d'Azur denkt, liegt damit meist richtig. Doch dieses Lebensgefühl lässt sich laut dem Magazinbeitrag auch in Aschaffenburg entdecken. Insbesondere rund um das sogenannte Pompejanum stellt sich dieses Gefühl demnach ein. Dabei handelt es sich um eine Nachbildung einer römischen Villa.

Die Immobilie steht am Hochufer des Mains und orientiert sich an einem Haus aus Pompeji, der Casa dei Dioscuri. Seinen Namen verdankt das Haus einer Wandmalerei im Eingangsbereich, die die Dioskuren zeigt. "Rund um das Pompejanum gedeihen Feigen, Agaven, Mandelbäume und sogar Weinreben, was man in dieser Ecke Deutschlands eher nicht erwarten würde", hält die Autorin des Esqire-Beitrags fest. "Zwischen den Weinbergen am Godelsberg und dem Blick auf den Main entsteht tatsächlich ein Hauch von südlichem Urlaubsgefühl, ganz ohne Flugzeug oder lange Anfahrt."

Auch offizielle Stellen greifen den Spitznamen auf. Die Deutsche Zentrale für Tourismus beschreibt Aschaffenburg als "Tor zum Spessart", das wegen seines milden, sonnigen Klimas auch als "bayerisches Nizza" gerühmt wird. Auch die Tourist-Information der Stadt wirbt mit dem mediterranen Flair und der Lage am Wasser. Die Herkunft des schillernden Beinamens ist allerdings umstritten. Häufig wird König Ludwig I. genannt, der sich in Aschaffenburg das Pompejanum errichten ließ. Ein Beleg, dass er die Stadt tatsächlich so nannte, ist jedoch nicht überliefert. Zu seinen Lebzeiten wurde vielmehr beschrieben, dass er die Stadt mit Italien in Verbindung brachte. 

Schloss Johannisburg, Pompejanum und mehr – Aschaffenburgs Top-Sehenswürdigkeiten

Aschaffenburg überzeugt nicht nur mit seiner reizvollen Altstadt, sondern auch mit einer Vielzahl sehenswerter Attraktionen. Insbesondere diese Ziele sind einen Besuch wert:

  • Altstadt und Stiftsviertel: Die historischen Gassen rund um Stiftsgasse und Markt laden zum Bummeln, Einkehren und Entdecken ein.
  • Fischerturm: Der Turm ist ein Rest der mittelalterlichen Stadtbefestigung und zählt zu den markantesten Wahrzeichen der Altstadt.
  • Park Schöntal: Dort steht laut Reiseführern der größte Magnolienhain Bayerns. Wer im Frühjahr kommt, erlebt die Blüte besonders eindrucksvoll.
  • Pompejanum: Ludwig I. ließ diese Villa im 19. Jahrhundert am Mainufer errichten. Sie ist eine originalgetreue Nachbildung eines römischen Wohnhauses aus Pompeji und zeigt antike Kunst und Wandmalereien.
  • Schloss Johannisburg: Das Renaissanceschloss wurde 1605 bis 1614 als Residenz der Mainzer Erzbischöfe errichtet und gilt als eines der bedeutendsten Renaissancebauwerke Deutschlands. Der Bau gilt als Wahrzeichen. Stadt. Heute beherbergt es unter anderem die Staatsgalerie mit Werken alter Meister.
  • Schlossgarten und Hofgarten: Die gepflegten Parkanlagen rund um das Schloss sind besonders im Frühling und Sommer beliebt.
  • Schönbuschpark: Der englische Landschaftspark wurde im 18. Jahrhundert angelegt und umfasst Seen, Wege und kleine Bauwerke. Er eignet sich gut für einen Spaziergang oder eine Radtour.
  • Stiftskirche St. Peter und Alexander: Die romanische Basilika ist eine der ältesten Kirchen der Stadt. Sie besitzt bedeutende Kunstschätze und die Grabmäler der Mainzer Erzbischöfe.

Der mittelfränkische Landkreis Erlangen-Höchstadt belegt in einem bundesweiten Attraktivitäts-Ranking derweil einen absoluten Spitzenplatz. Damit gehört er zu den zehn attraktivsten Regionen Deutschlands.

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