Geisterfahrer verursacht schweren Unfall auf der A70: Fahrschulauto beteiligt
Auf der A70 zwischen Hallstadt und Viereth-Trunstadt hat sich am Freitagabend (16.10.2026) etwa 500 Meter vor der Anschlussstelle Viereth-Trunstadt ein schwerer Unfall mit einem Falschfahrer ...
NEWS5 / Ferdinand Merzbach (NEWS5)
Geisterfahrer verursacht schweren Unfall auf der A70: Fahrschulauto beteiligt
Auf der A70 zwischen Hallstadt und Viereth-Trunstadt hat sich am Freitagabend (16.10.2026) etwa 500 Meter vor der Anschlussstelle Viereth-Trunstadt ein schwerer Unfall mit einem Falschfahrer ...
NEWS5 / Ferdinand Merzbach (NEWS5)
Geisterfahrer verursacht schweren Unfall auf der A70: Fahrschulauto beteiligt
Auf der A70 zwischen Hallstadt und Viereth-Trunstadt hat sich am Freitagabend (16.10.2026) etwa 500 Meter vor der Anschlussstelle Viereth-Trunstadt ein schwerer Unfall mit einem Falschfahrer ...
NEWS5 / Ferdinand Merzbach (NEWS5)
Geisterfahrer-Unfall auf A70 bei Bamberg – vier Schwerverletzte
Weil der Autofahrer aus dem Landkreis Bamberg falsch auf die A70 einfuhr, kam es anschließend zu einem verheerenden Geisterfahrer-Unfall.
Inzwischen gibt es neue Informationen zu den Schwerverletzten des Geisterfahrer-Unfalls auf der A70 bei Bamberg.
Update vom 17. Oktober 2026, 7.45 Uhr: "Trümmerfeld auf mehreren hundert Metern": Polizei mit neuen Informationen
Zu dem schweren Unfall auf der A70, der sich am Freitagabend ereignet hat, sind von der Polizei inzwischen neue Informationen heraus gegeben worden. Zunächst war nur bekannt gewesen, dass ein Geisterfahrer an der Anschlussstelle Viereth-Trunstadt in falscher Richtung auf die Autobahn aufgefahren und mit zwei entgegenkommenden Fahrzeugen kollidiert war.
Wie Udo Roppelt, der Dienststellenleiter der Verkehrspolizeiinspektion Bamberg in einem Interview gegenüber News5 sagt, sei dies "schon nach wenigen 100 Metern" der Fall gewesen . Inzwischen gibt es auch genauere Informationen zu den Unfallopfern: "Einer der Fahrzeuge, die richtig gefahren sind, war ein Fahrschulwagen, besetzt mit einem Fahrschüler und einer Fahrlehrerin", so Roppelt. Er ergänzt, dass beide "auch mit schweren Verletzungen in ein Klinikum gebracht werden" hätten müssen.
Aufgrund des heftigen Unfalls sei es ihm zufolge zu "einem größeren Trümmerfeld" auf der Autobahn gekommen, dass sich "auf mehreren 100 Metern" erstrecke. Unter anderem sei "auch der Motorblock des Unfallverursachers herausgeschleudert und auf die Gegenfahrspur geschleudert" worden. Dadurch sei nicht nur die die Autobahn in Fahrtrichtung Schweinfurt beeinträchtigt gewesen - auch die Autobahn in Richtung Bamberg "war komplett gesperrt", so Roppelt.
Die Verkehrspolizei Bamberg hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. In diesem Zusammenhang hätten die Beteiligten "aufgrund ihrer Verletzungen" aber noch nicht vernommen werden können. Demensprechend könne die Polizei noch nichts dazu sagen.
Roppelt appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die einen Geisterfahrer feststellen, "umgehend" die 110 zu wählen. Das sei "das Allerwichtigste". Allgemein könne er nur empfehlen, dass man in einem solchen Fall, also bei Meldung eines Geisterfahrers, auf dem rechten Fahrstreifen fährt und die Geschwindigkeit drosselt, sodass "wenn das Fahrzeug mir entgegenkommt, dass ich eben rechtzeitig reagieren kann und ausweichen kann, notfalls."
Update vom 16. Oktober 2026, 21.40 Uhr: Polizei berichtet von schwerem Geisterfahrer-Unfall auf A70
Am frühen Freitagabend, gegen 18.30 Uhr, erhielt die Einsatzzentrale der Polizei mehrere Anrufe wegen eines Geisterfahrers auf der A70 bei Bamberg. Das berichtet die Polizei. Nur wenige Momente später kam die Nachricht herein, dass es einen schweren Unfall auf der Autobahn gegeben hat.
Feuerwehr, Rettungsdienst und Streifen der Bamberger Verkehrspolizei sowie der angrenzenden Dienststellen fuhren daraufhin zur Unfallstelle zwischen Bamberg-Hafen und Viereth-Trunstadt in Fahrtrichtung Schweinfurt.
Vier Menschen wurden schwer verletzt – niemand schwebt in Lebensgefahr
Dort mussten vier Personen vom Rettungsdienst versorgt werden. Sie kamen mit schweren Verletzungen in umliegende Krankenhäuser. Nach derzeitigem Stand besteht keine Lebensgefahr, erklärt die Polizei.
Die Verkehrspolizei Bamberg übernahm die ersten Ermittlungen. Demnach fuhr ein 46-jähriger Mann aus dem Landkreis Bamberg mit seinem Ford an der Anschlussstelle Viereth-Trunstadt in falscher Richtung auf die Autobahn auf. Kurze Zeit später kollidierte er mit zwei entgegenkommenden Fahrzeugen. Hierbei handelte es sich um einen BMW aus Forchheim, der mit zwei Insassen besetzt war, und einen Seat aus Haßfurt.
Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf rund 70.000 Euro geschätzt.
Erheblicher Stau nach Vollsperrung der Autobahn
Weshalb der Mann falsch auf die Autobahn auffuhr, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.
Für die Dauer der Unfallaufnahme und für Reinigungsarbeiten mussten beide Richtungsfahrbahnen vollständig gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.
Die Fahrbahn in Richtung Bayreuth ist am späten Freitagabend bereits vollständig geöffnet. Die Fahrtrichtung Schweinfurt ist aktuell einspurig befahrbar. Am Freitagmorgen ist ein Bus im Kreis Bamberg in Brand geraten: Mehr als 30 Kinder waren an Bord.
Erstmeldung vom 16. Oktober 2026, 20.06 Uhr: Geisterfahrer-Unfall auf A70 bei Bamberg
Die A70 bei Bamberg ist am Freitagabend (16. Oktober 2026) in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. Das teilt ein Sprecher der Polizei Oberfranken auf Nachfrage von inFranken.de mit.
Gegen 18.30 Uhr gab es zwischen Bamberg-Hafen und Viereth-Trunstadt einen schweren Unfall in Fahrtrichtung Schweinfurt. Der Grund: ein Geisterfahrer.
Schwerer A70-Unfall wegen Geisterfahrer: Drei Autos verwickelt
Aktuell ist die Lage noch unübersichtlich. Bisher ist bekannt, dass drei Autos in den Unfall verwickelt sind. Laut ersten Informationen gibt es mehrere schwer verletzte Insassen. Der Unfallverursacher ist ein Mann, sein Alter ist bisher noch nicht bekannt.
Für die Unfallaufnahme ist die Autobahn aktuell voll gesperrt. Wie lange die Vollsperrung anhält, ist aktuell noch unklar.