• Corona-Ausbruch in Klinik Rothenburg
  • Reihentestung: 376 Mitarbeiter und Schüler getestet
  • 21 Mitarbeiter, 13 Auszubildende und 13 Patienten Corona-positiv

In der ANrediomed Klinik Rothenburg (Landkreis Ansbach) hat es einen größeren Corona-Ausbruch gegeben. Das Ergebnis der vom Gesundheitsamt Ansbach angeordneten Reihentestung auf mögliche Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 liegt nun vor. Nach Testung von 376 Beschäftigten am Samstag (27.02.21) sind fünf weitere Beschäftigte und insgesamt 13 Auszubildende des Schulzentrums Pflegeberufe infiziert. Die Gesamtzahl der positiv getesteten Mitarbeitenden an der Klinik Rothenburg liegt damit aktuell bei 21, dazu kommen die 13 Schüler.

Corona-Lage in Klinik in Rothenburg: Eingriffe ausgesetzt und Besuchsverbot

„Die positiv Getesteten wurden bereits über das Ergebnis informiert“, sagt Amelie Becher, kaufmännische Direktorin der Klinik Rothenburg. Das Gesundheitsamt hat bereits die Quarantänemaßnahmen angeordnet und versucht nun, die Infektionsketten nachzuvollziehen.

In der Klinik Rothenburg sind knapp 80 Betten belegt, 13 Patienten werden momentan wegen einer Covid-19-Infektion isoliert versorgt. Bis das weitere Vorgehen final geklärt ist, bleiben die festgelegten Maßnahmen in Kraft: Notaufnahme und Kreißsaal sind in Betrieb, medizinisch nicht sofort notwendige Eingriffe bleiben ausgesetzt und das Besuchsverbot weiterhin in Kraft.

Vom Besuchsverbot sind nur werdende Eltern und Angehörige von palliativ betreuten Patienten ausgenommen, wie der Pressesprecher Rainer Seeger auf Nachfrage von inFranken.de mitteilt. Die chirurgische und die gynäkologische Praxis des ANregiomed MVZ im Eingangsbereich der Klinik stehen vollumfänglich für die Versorgung ambulanter Patienten zur Verfügung. Auch dort wurden die Beschäftigten getestet, alle mit negativem Ergebnis.

Klinikpersonal wird ausgegrenzt

Die Beschäftigten der Klinik Rothenburg erfahren zurzeit nicht nur Solidarität. „Es sollte klar sein, dass sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter grundsätzlich an die strengen Hygieneregeln halten und die sichere Patientenversorgung oberste Priorität hat“, betont die Klinik-Direktorin. „Medizin und Pflege können nicht aus dem Home-Office geleistet werden.“

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In den letzten Tagen mussten einige Beschäftigte oft mehrfach erleben, dass sie auf der Straße oder im Supermarkt offen gemieden und sie und ihre Angehörigen im persönlichen Kontakt ausgegrenzt wurden. „Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erbringen ein überdurchschnittliches Engagement im Kampf gegen die Pandemie. Darauf bin ich sehr stolz und dankbar“, so Amelie Becher abschließend.

 

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