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Windsbach
Brand

Feuer in landwirtschaftlichem Anwesen tötet einige Tiere - Großeinsatz am Samstag

In einem landwirtschaftlichen Anwesen ist am Samstag ein Feuer ausgebrochen. Eine Scheune brannte nieder, einige Tiere wurden Opfer des Brandes. Zahlreiche Einsatzkräfte kämpften stundenlang gegen die Flammen.
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Vollbrand einer Scheune: Gebäude brennt komplett nieder
In Winkelhaid, einem Ortsteil von Windsbach, im Landkreis Ansbach brach am Samstag ein Feuer aus. Foto: News5/Bauernfeind
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Feuer tötet Tiere auf landwirtschaftlichem Anwesen: Am Samstagvormittag (1. August 2020) ist in einer Seune eines landwirtschaftlichen Anwesens in Winkelhaid, einem Ortsteil der Stadt Windsbach im Landkreis Ansbach, ein Feuer ausgebrochen. Zwei Feuerwehrleute wurden leicht verletzt. Einige Tiere wurden Opfer der Flammen. Im Landkreis Forchheim geriet am Nachmittag ein Feld in Brand. 

Gegen 10.30 Uhr wurden Feuerwehr und Rettungsdienste von dem Brand verständigt. Wie die Polizei mitteilt, standen beim Eintreffen der Feuerwehr Scheune und Stall bereits im Vollbrand. Ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus konnte verhindert werden. Leider verendeten im Stall etwa zehn Schweine und einige Rinder. Zwei Rinder flüchteten, konnten aber mit einem mobilen Zaun eingepfercht und gerettet werden.

Rund 150 Einsatzkräfte vor Ort

Durch Funkenflug geriet auch die Stallwand des Nachbaranwesens in Brand. Den Einsatzkräften gelang es jedoch, das Feuer schnell zu löschen. Insgesamt 120 Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehren aus Windsbach, Neuendettelsau, Abenberg, Wassermungenau, Mitteleschenbach, Wolframs-Eschenbach und Heilsbronn kämpften die Flammen schließlich nieder, konnten jedoch nicht verhindern, dass Scheune und Stall abbrannten.

Etwa 20 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes waren vor Ort und mussten zwei Feuerwehrkräfte mit leichten Verletzungen versorgen. Weitere Personen kamen zum Glück nicht zu Schaden. Die Kripo hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache übernommen und nach ersten Schätzungen ist durch das Feuer ein Sachschaden von über 200.000 Euro entstanden.