Tochter soll tödlichen Unfall verursacht haben: Senior zahlt 70.000 Euro an Betrüger

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Ein Senior aus Ansbach verlor durch einen Telefonbetrug 70.000 Euro. Die Polizei warnt vor der Masche.

Ein 83-jähriger Mann aus Ansbach fiel am Dienstag (3. Februar 2026) einem Telefonbetrug zum Opfer und übergab Bargeld und Münzen im Wert von 70.000 Euro an einen unbekannten Täter, nachdem ihm eine angebliche Kaution für seine Tochter vorgegaukelt wurde.

Die Polizei Ansbach warnt vor der Betrugsmasche und ruft dazu auf, insbesondere ältere Menschen im eigenen Umfeld aufzuklären. In der Region Westmittelfranken sind zuletzt vermehrt ähnliche Betrugsversuch bekannt geworden, meldet die Polizei. Die Ermittlungen leitet das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Nürnberg.

Tochter soll tödlichen Unfall verursacht haben - Senior (83) aus Ansbach fällt auf Betrugsmasche herein

Am Dienstagnachmittag erhielt der 83-Jährige einen Anruf von einer vermeintlichen Vertreterin der Staatsanwaltschaft. Sie behauptete, dass seine Tochter einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe und er nun eine Kaution zahlen müsse. Durch geschickte Gesprächsführung gelang es ihr, den Mann dazu zu bringen, Bargeld und Münzen im Wert von 70.000 Euro an einen unbekannten Geldabholer zu überreichen.

Die Kriminalpolizei warnt deshalb erneut eindringlich vor dieser Betrugsmasche und fordert dazu auf, ältere Angehörige oder Nachbarn über folgende Warnhinweise zu informieren:

  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen, sondern legen Sie sofort auf.
  • Die Polizei oder die Staatsanwaltschaft werden Sie niemals um Geldbeträge bitten oder nach Ihren Vermögensverhältnissen fragen.
  • Die Polizei wird niemals telefonisch die Herausgabe von Bargeld oder Wertgegenständen fordern.
  • Gehen Sie nicht auf Telefonate ein, die Sie unerwartet erhalten.
  • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
  • Wenn ein Anrufer Sie auffordert, die 110 zu wählen, um die Richtigkeit seines Anliegens zu überprüfen, beenden Sie das Gespräch, legen Sie den Hörer auf und rufen Sie dann eigenständig bei der Polizei an.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Schmuck an unbekannte Personen.
  • Nutzen Sie die Möglichkeiten Ihrer Telefonanlage oder Ihres Telefonanbieters, um ungewollte Anrufe zu sperren (z. B. Verhinderung von Telefonaten aus dem Ausland).
  • Wenn Ihre Telefonnummer nicht in öffentlichen Verzeichnissen stehen soll (z. B. das Telefonbuch), lassen Sie diese dort löschen.
  • Sprechen Sie mit älteren Menschen in Ihrem Bekanntenkreis oder Ihrer Nachbarschaft über dieses Phänomen.

Melden verdächtige Anrufe umgehend der Polizei. Zögern Sie nicht, den Polizeinotruf 110 zu wählen, wenn Ihnen etwas verdächtig erscheint.

Ein Redakteur hat die vorliegende Polizeimeldung unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.

Vorschaubild: © Roland Weihrauch/dpa