Im MĂ€rz hĂ€lt das Wetter einige Ăberraschungen parat. Doch eine Prognose hat sich definitiv nicht bestĂ€tigt.
Nicht nur in Franken wird das Wetter in den kommenden Tagen sehr ungemĂŒtlich. Bereits zum Start in den Monat MĂ€rz gab es von Diplom-Meteorologen Dominik Jung eine etwas dĂŒstere Aussicht auf einen schönen FrĂŒhlingsanfang. Der Experte spricht aktuell noch von Winter. Und sein weitere Blick auf die Wetterlage zeigt einen durchaus kuriosen Mix.
Jung weist fĂŒr den MĂ€rz daraufhin, dass es trotz der aktuellen Temperaturen in diesem Monat besonders fĂŒr Bayern und Baden-WĂŒrttemberg, Rheinland-Pfalz, sowie im SĂŒden von Hessen eine Waldbrandgefahr gibt.
Extreme Wetterlage: Waldbrandgefahr auf Warnstufe drei bis fĂŒnf
Experten gehen demnach von den Warnstufen drei bis fĂŒnf aus. Als Grund nennt der Diplom-Meteorologe von wetter.net die extreme Trockenheit aus dem Monat Februar. Doch es gibt auch durchaus Entwarnung. Anstehende Schnee- und Regenschauer sorgen durchaus fĂŒr Entspannung bei der Waldbrandgefahr.
Das amerikanische Wettermodell sieht mit Blick auf die Mitte der Woche - 7. MĂ€rz bis 9. MĂ€rz - ein groĂes Tief ĂŒber den Norden von Deutschland aufs Land heraufziehen. Damit sind dann auch heftige Sturmböen verbunden.
Als Folge muss man sich gerade auch im Flachland auf durchaus krĂ€ftige Schneeschauer einstellen. Gerade fĂŒr Autofahrer ist dann erhöhte Vorsicht geboten. Die Sicht, erklĂ€rt Jung, ist dann stark eingeschrĂ€nkt. "Da sieht man stellenweise die Hand vor Augen nicht mehr. Es droht die White-Out-Gefahr".
Was hinter einem Whiteout steckt
Laut Deutschen Wetterdienst (DWD) ist ein Whiteout die Bezeichnung fĂŒr "extreme Tagesbeleuchtung bei bedecktem Himmel ĂŒber verschneiten Gebieten, die durch wiederholte diffuse Reflexion des Lichtes zwischen der ErdoberflĂ€che und der Wolkenunterseite vor allem in polaren Gebieten und auf höheren verschneiten Bergen zu beobachten ist".
Die Unebenheiten der schneebedeckten ErdoberflÀche und die Umrisse des Horizontes, so wird es beim DWD erlÀutert, sind nicht zu erkennen, sodass das Orientierungsvermögen und die FÀhigkeit, Entfernungen abzuschÀtzen, verloren gehen können.