Über 300.000 Euro futsch: Oberfränkisches Ehepaar dreist abgezockt

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Betrüger machen in Bayreuth fette Beute
Ein Paar aus Bayreuth verlor 330.000 Euro an Betrüger. Sie täuschten vor, dass die Tochter des Ehepaars angeblich schwer krank sei und Medikamente benötige.
Betrüger machen in Bayreuth fette Beute
Karl-Josef Hildenbrand/dpa/unsplash.com/Jim Reardan (Symbolbild)/Collage: inFranken.de

Zwei Senioren fallen in Bayreuth auf Telefonbetrüger herein und verlieren mehr als eine Viertelmillion Euro. Zu einem der Täter liegt eine Beschreibung vor.

Unbekannte Betrüger haben unter dem Vorwand einer angeblichen Notlage der Tochter einem älteren Ehepaar aus Bayreuth etwa 330.000 Euro abgezockt. Laut Polizeiangaben nahmen die Täter telefonisch Kontakt zu dem Paar auf und gaben vor, die Tochter sei ernsthaft erkrankt und benötige dringend Medikamente aus dem Ausland. In dem Glauben, ihrer vermeintlich kranken Tochter mit den versprochenen Medikamenten helfen zu können, übergab das Ehepaar das Geld im Zeitraum von einer Woche (20. Juli - 27. Juli 2026) zwischen 20 und 23 Uhr im Asternweg an einen unbekannten Abholer.

Vermutlich habe sich der Abholer vor der Übergabe auf einer Sitzbank an der Kreuzung der Langen Zeile und des Asternwegs aufgehalten. 

Ehepaar aus Bayreuth verliert viel Geld an Betrüger - so wird einer der Täter beschrieben

Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben: 

  • circa 30 Jahre alt
  • circa 1,70 Meter groß
  • hat kurze dunkelbraune Haare
  • keinen Bart und keine Brille
  • sprach Hochdeutsch

Die Kriminalpolizei bittet nun Zeuginnen und Zeugen um Hinweise. Wer im Zeitraum vom 20. Juli - 27. Juli 2026, insbesondere zwischen 20 Uhr und 23 Uhr, im Bereich des Asternwegs oder der Kreuzung der Langen Zeile und Asternweg verdächtige Personen bemerkt hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0921/506-0 bei der Polizei zu melden.

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