"Den Weg frei machen": Champions-League-Sieger beendet DFB-Karriere

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Antonio Rüdiger
Mit Emre Can (l.) und Julian Draxler (r.) bejubelt Rüdiger (m.) den Gewinn des Confed Cups 2017. (Archivbild)
Antonio Rüdiger
picture alliance / Marius Becker/dpa

Nach insgesamt 86 Partien für die deutsche Nationalmannschaft beendet Antonio Rüdiger seine DFB-Karriere. In einem Instagram-Post bedankte er sich bei Fans und Wegbegleitern.

Antonio Rüdiger hat rund zwei Monate nach dem WM-Aus seinen Rücktritt aus der Fußball-Nationalmannschaft erklärt. Der 33 Jahre alte Innenverteidiger von Real Madrid spielte seit 2014 insgesamt 86 Mal für die DFB-Auswahl und nahm an drei Welt- und zwei Europameisterschaften teil.

"Nach einiger Zeit des Nachdenkens ist für mich der Zeitpunkt gekommen, meine Karriere in der Nationalmannschaft zu beenden und den Weg für die junge Generation frei zu machen", teilte Rüdiger am Dienstag (1. September 2026) per Instagram mit.

Antonio Rüdiger beendet Karriere im DFB-Team

In seinem Statement bedankt sich Rüdiger, der mit Real Madrid und dem FC Chelsea jeweils einmal die Champions League gewinnen konnte, bei seinen Bundestrainern Löw, Flick und Nagelsmann sowie seinem Förderer Horst Hrubesch, der ihn bei den deutschen U-Nationalmannschaften betreut hatte. "Auch wenn der große Titel bei den letzten Turnieren ausblieb und wir manche schmerzhafte Niederlage hinnehmen mussten, war diese Zeit für mich ein extrem besonderes Kapitel, das mich für immer prägen wird", heißt es in dem Post. Auch den Fans widmet Rüdiger emotionale Worte: "Danke für eure Unterstützung - ganz besonders für die einmalige Atmosphäre bei unserer Heim-EM 2024".

Seine ersten Schritte im Profifußball machte Rüdiger beim VfB Stuttgart, bevor er nach zwei erfolgreichen Jahren bei der AS Roma 2017 vom FC Chelsea verpflichtet wurde. Dort stieg er in die Riege der Weltklasse-Innenverteidiger auf und holte 2021 unter Thomas Tuchel den Champions-League-Titel. 2022 wechselte Rüdiger dann ablösefrei zu Real Madrid, wo er zwei Jahre später erneut den Gewinn der Königsklasse feiern durfte - ausgerechnet nach einem Finalsieg gegen die Borussia aus Dortmund, in deren Jugend Rüdiger ausgebildet wurde.