Vorsicht vor falschen Ärzten: Fränkische Polizei warnt vor Betrugsmaschen - und gibt Tipps

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"Funktioniert leider": Polizei warnt vor Masche von Telefonbetrügern in Franken
Die Polizei Unterfranken warnt vor einer "Häufung" sogenannter Callcenterbetrüger, insbesondere in der Main-Rhön und Mainfranken. (Symbolbild)
"Funktioniert leider": Polizei warnt vor Masche von Telefonbetrügern in Franken
Christopher Schulz (Symbol)

In Unterfranken sind wieder vermehrt Telefonbetrüger aktiv. Dabei nutzen sie eine perfide Masche. Die Polizei gibt Tipps, was in dem Fall zu tun ist.

Ganz aktuell (1. September 2026) kommt es laut dem Polizeipräsidium Unterfranken "vermehrt zu Anrufen sogenannter Callcenterbetrüger". Das teilte das Präsidium in einer Pressemitteilung mit. Dabei warnt die Polizei insbesondere in den Regionen Main-Rhön und Mainfranken vor Anrufen "falscher Polizeibeamter" oder auch "falscher Ärzte", bei denen laut Polizei die Opfer zur Übergabe von Geld und Schmuck bewegt werden sollen.

"Das ist mittlerweile eine der gängigen Maschen", erläutert Polizeioberkommissar Tobias Bozem von der Pressestelle des Polizeipräsidiums Unterfranken im Gespräch mit inFranken.de. "Die Anrufer geben sich tatsächlich als Ärzte aus. Dabei wird suggeriert, dass ein naher Verwandter dringend eine Behandlung mit teuren Medikamenten braucht."

Anrufe von "falschen Ärzten" in Unterfranken: Darauf solltest Du achten

Unter diesem Vorwand würde versucht, die Opfer zur Herausgabe von Geld zu bewegen, erklärt Bozem. Das funktioniere leider immer wieder. Speziell Senioren und Seniorinnen seien betroffen. 

Aktuell gebe es eine "Häufung" solcher Anrufe, so Bozem. Die Polizei in Unterfranken warnt ausdrücklich vor dieser Betrugsmasche und gibt eine Reihe von Tipps für das richtige Verhalten in solchen Fällen:

  • Legen Sie auf. Wählen Sie selbst die Notrufnummer 110 und fragen bei der Polizei nach einem entsprechenden Einsatz bzw. ob tatsächlich Verwandte in Not sind.
  • Die Polizei weist Sie niemals an, Geld oder Schmuck zu Hause zur Abholung bereitzulegen oder an Abholer zu übergeben!
  • Übergeben Sie keine Geldbeträge an Fremde! Auch die Polizei holt bei Ihnen an der Haustüre keine Wertsachen ab, um sie in Verwahrung zu nehmen!
  • Die Täter können mittels Call ID-Spoofing jede von ihnen gewünschte Rufnummer auf dem Telefondisplay anzeigen lassen - bei der echten Polizei erscheint niemals die 110 (auch nicht mit Vorwahl)!
  • Sprechen Sie mit Ihren Freunden, Nachbarn und Verwandten über das Phänomen!